TV Höringhausen nimmt Publikum beim Wintervergnügen mit auf Weltreise

Kleine Stars und heiße Rhythmen

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Schwarzlichttanz:

Waldeck-Höringhausen - Zuerst landete das Publikum im finsteren Australien, in dem weiß-blau leuchtende Emus rockten. Für den Schwarzlichttanz hatten sich Vorstand und Übungsleiter des TV in schwarze Kleidung gehüllt, nur die Beine waren von weißen Streifen bedeckt. Ein weiterer Streifen als „Hals“ führte zu einem weißen Handschuh mit Vogelkopf, der im Rhythmus der Musik wippte.

Vorsitzender Ingo Göbel blickte in seiner Rede zurück auf das Vereinsjahr mit Sportprogrammen, Kindertag und Waldecker Pokal. Das Sportlerheim sei nach dem Umbau ein „wahres Schmuckstück“ geworden, freute sich Göbel und würdigte die rege Mitarbeit. Die Tischtennis-Spieler übernahmen die Bewirtung, die Damengymnastikgruppe I versorgte das Publikum mit Essen. Martina Lange hatte federführend die Organisation des Abends übernommen.

Die jüngsten TV-Mitglieder reisten in die Karibik. Kleine Leichtathleten turnten unter der Leitung von Johanna Wiegand und Wiebke Jäger über die Bühne. Mit der Tanzgruppe „No Devils“ stürmten ebenfalls Kinder die Bühne. Sie brachen mit Shakiras Fußball-WM-Hit „Waka Waka“ auf nach Südafrika.

Die dritte Kindergruppe kam aus der Grundschule, wo Clara Liebke ein Praktikum absolvierte. Schüler der dritten und vierten Klasse waren so begeistert von den Tanzstunden der jungen Frau, dass sie unbedingt beim Wintervergnügen auftreten wollten. Dieser Wunsch ging in Erfüllung - zu einem Medley angesagter Hits, darunter der Überraschungserfolg „Gangnam-Style“ von Psy aus Südkorea. Einige coole Jungs trugen dazu schwarze Sonnenbrillen, die sie den ganzen Abend über nicht abnahmen. Die Fußballer reisten zurück nach Deutschland, wo sie in einer Hütte „Bauer sucht Frau“ nachspielten. Bauer Basti erlebt mit Moderatorin Inka Bause und den Kandidatinnen Heidi, Cindy und Joanna amouröse Abenteuer. Die Gymnastikgruppe II bereiste in vier Tänzen den Wilden Westen, Mexiko, Afrika und Brasilien. „Schade, dass ihr es nur einmal aufführt“, schwärmte Göbel.

Die „No Devils“ hatten sich als weiteres Land die USA ausgesucht und krochen als Zombies auf die Bühne zu den Rhythmen von Michael Jacksons „Thriller“. Passend zu dem Lied gab es eine düstere Bühnendekoration mit schwarzen Spinnweben und verdorrten Ästen. Die Kinder und ihre Leiterin Elke Bedi ernteten viel Applaus.

Zum Schluss führten die Wandervögel die Zuschauer zurück ins Bürgerhaus Höringhausen. Während Urlauberinnen in den Reihen des Fliegers Platz nahmen, stürmen „Stewardessen“ die Bühne, die sich bei einem Tanz mit einem harmlosen Striptease in Fußballer verwandelten. Gerüchteweise soll sich unter einer der bunten Perücken auch Ortsvorsteher Uwe Wagner versteckt haben.

Zum Finale traten alle zu einem gemeinsamen Tanz an. Den Namen konnte sich Göbel zum Vergnügen der Kinder nicht richtig merken. „Wie heißt der noch mal richtig?“ - „Gangnam Style.“ - „Ah, Gang-Gang-Style“. Die Kinder verbesserten ihn gern. Im Anschluss gab es Musik und Tanz für alle, während es draußen, wie es sich für ein Wintervergnügen gehört, endlich zu schneien begann. (mb)

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