Ober-Werbe

Klosterruine mit Kraftakt retten oder dem Verfall zusehen

- Waldeck-Ober-Werbe (höh). Die Klosterruine sollte in 2009 restauriert werden. Aber der Absturz des fünf Tonnen schweren Felsbrockens an Karfreitag stoppte jäh alle Vorbereitungen. Jetzt sollen die Ober-Werber entscheiden, was aus dem Wahrzeichen wird.

Nach dem Felsabbruch am Klosterberg, auf dem die Ruine steht, konzentrierten sich alle Überlegungen auf die Sicherheit im Mühlweg. Eine bepflanzte Terrasse mit leichter Neigung zur Bergseite soll künftig abstürzendes Gestein auffangen. „Wir sind dafür am Grunderwerb“, erläuterte Bürgermeister Jörg Feldmann vor 40 Zuhörern bei einer Informationsveranstaltung des Ortsbeirats im Dorfgemeinschaftshaus „Klosterblick“.

Die Zukunft der Ruine ist weiter ungewiss. Auf Eis gelegt wurden zunächst die Pläne, die Mauerreste für 140 000 Euro zu restaurieren. Der Zuschuss der Denkmalspflege in Höhe von 70 000 Euro ist auch noch in 2011 sicher, sollte das Vorhaben noch so umgesetzt werden, wie ursprünglich angedacht. Feldmann zeigte am Montagabend drei Alternativen für die Klosterruine auf. Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwoch-Ausgabe.

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