Übrigens

Der König in der Stadt

- Volker Zimmermann schwelgt beim städtischen Empfang für Bürgermeister a. D. Dr. Albrecht Lückhoff in Kindheitserinnerungen. „Ich war bei Sportlerehrungen immer unglaublich nervös, wenn ich aus seiner Hand eine Urkunde entgegennehmen durfte.“

Die Anwesenheit des Bürgermeisters habe den 16-Jährigen zu Disziplin motiviert: „Ich habe versucht, mich besonders gut zu benehmen.“ Keine Frage für den jungen Zimmermann: Bürgermeister – das ist ein Amt von herausragender Bedeutung.

„Für mich war er der König der Stadt“, lässt der Rathauschef Jugendbekenntnisse vom Stapel. Heute schwingt er selbst das Zepter in Wellungen. Leicht ist das Regieren keineswegs. Beschlüsse und Entscheidungen werden oft heftig kritisiert. „Wenn ein Bürgermeister seine Pflicht tut, dann hat er keine vier Freunde mehr.“ – Das wusste schon der weise Kirchenreformator.

„Aber Martin Luther kannte Dr. Albrecht Lückhoff nicht“, bescheinigt Zimmermann seinem Vor-Vorgänger im Amt die besondere Beliebtheit. Weiter so! Glückauf dem aufmerksamen und engagierten Ehrenbürger, zum Wiegenfest viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Allen Lesern der Heimatzeitung auf diesem Wege die besten Wünsche zum neuen Jahr. Mit Feuerwerk, Lichterglanz und Funkenschlag wurde „Zwanzich-dreizehn“ eingeläutet. Ein schöner Brauch. Obwohl purer Leichtsinn mit im Spiel war.

Ein Wildunger hat selbstgebaute Böller verkauft, Jugendliche warfen Kracher in eine wartende Menschengruppe und einer Wildungerin in der Odershäuser Straße wurde ein nagelneuer Briefkasten gesprengt. Das ist kein Schabernack sondern einkalkuliertes Risiko!

Euer Sternchen

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