Rückschnitt im Bereich der Waldparkplätze an Ederseerandstraße in Waldeck-West

Licht und Luft am Seeufer

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Waldeck - Auf und unter dem 
Waldecker Waldparkplatz dröhnte die Kettensäge. Die Böschung zur 
Ederseerandstraße 
wird von Bäumen und 
Aufwuchs gelichtet.

Mächtige Äste ragten bis zur Straße, insbesondere von herabfallendem Totholz ging Gefahr für Verkehrs-teilnehmer und Fußgänger aus, skizzierte Bürgermeister Jörg Feldmann die Situation. Entlang der Randstraße verläuft ein Parkstreifen, der in der Saison rege genutzt wird.Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht wurde ein umfangreicher Rückschnitt am oberhalb der Straße gelegenen Parkplatz und auf dem zur Ederseerandstraße abfallenden 
Hang vorgenommen.

Entnommen wurden morsche Einzelbäume, freigeschnitten von aufwachsendem Gestrüpp wurde 
auch die Böschung zur Straße 
hin. Heute enden die Pflege-
arbeiten in Waldeck-West. Die 
 Randstraße ist seit Montag für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt. Pkw-Verkehr wurde mit Ampelschaltung über die Waldparkplätze umgeleitet.

Baumkontrollen gibt es laut Bürgermeister Feldmann regelmäßig im gesamten Gebiet der Großgemeinde Waldeck. Ist Gefahr im Verzug, werden einzelne Bäume mit Gefahrpoten-
tial gestutzt oder gefällt. Der letzte drastische Rückschnitt in Waldeck-West gegenüber dem Heimathafen der Edersee-Flotte liege aber bereits viele Jahre zurück. Vom dem gelichteten Randstreifen profitieren Gäste 
am Edersee und die Holzbrücke, die Fußgänger vom Waldparkplatz zum Edersee nutzen. Sie wird nicht mehr von weit ausladenden Ästen alter Eichen überspannt, denn steter Schatten ist Gift für langlebige Holzkonstruktionen.

Der aktuelle Rückschnitt am Ufer ist laut Bürgermeister Feldmann nur aus Gründen der Verkehrssicherung erfolgt, einen Freischnitt an reizvollen Aussichtspunkten für bessere Sicht auf den Edersee werde es leider nicht geben, bedauert der Rathauschef, denn da seien der Stadt die Hände gebunden. „Das, was wir als Aushängeschild haben, nämlich die Sicht auf den See, wächst zu.“

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