20. Internationales Festival „Folk im Park“ steigt am 24. und 25. Juli

Lieder aus Polen, Schweden und Italien

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Sie freuen sich auf ein hochkarätiges Programm (von links): Gereon Schoplick (Staatsbad), Jürgen Weste (Sanitär, Heizung, Klima), Frank Engelhardt (Waldecker Bank), Bürgermeister Volker Zimmermann und Marketingchefin Ute Kühlewind.

Bad Wildungen - Die Badestadt rüstet zum nächsten Open-Air-Event. Am 24. und 25. Juli findet im Kurpark des 20. Internationale Festival für Folk- und Weltmusik statt, mit dem in diesem Jahr unter dem Motto „Norden, Süden, Ost und West“ ein Blick auf die folkloristische Szene der europäischen Nachbarn in Polen, Schweden, Belgien und Italien geworfen wird.

„Wir hätten damals nicht daran gedacht, dass dieses Festival eine so lange Zeitreise überdauert“, sagte Staatsbad-Veranstaltungsleiter Gereon Schoplick. Denn immerhin habe die Messlatte von Beginn an sehr hoch gelegen. Doch begeisterte Rückmeldungen von Gruppen, die auch bei größeren Festivals dabei waren, motivierten die Veranstalter stets aufs Neue.

„Perle im Veranstaltungsprogramm“

Als Sponsoren von Beginn an dabei sind die Waldecker Bank und die Firma Weste (Sanitär, Heizung, Klima). Komplettiert wird der Sponsorenkreis durch die Energie Waldeck-Frankenberg. „Hier geht es um ganz andere Musik als die der breiten Masse. Ich bin damals gern eingestiegen“, sagte Jürgen Weste. So wie er hält auch die Waldecker Bank als Sponsor dem Festival die Treue. „Eine Perle im Veranstaltungskalender Stadt“, meinte Geschäftsstellenleiter Frank Engelhard. Und auf die freut sich auch Bürgermeister Volker Zimmermann. „Ich bin schon gespannt auf das Programm“, sagte er. Dank sprach er den Sponsoren für deren Unterstützung aus, ohne die dieses Festival sonst nicht stattfinden könnte. „Locker, leicht fröhlich“, so umriss Marketingchefin Ute Kühlewind das von Gereon Schoplick zusammengestellte Programmangebot, dem sie ein besonderes Händchen bei der Auswahl der Künstler bescheinigte.

Vier Gruppen gestalten das Programm dieses Festivals, das am 24. Juli, um 21.30 Uhr in der Philipp-Nicolai-Kirche Altwildungen startet. Die Ausnahmemusiker Karolina Trybala und Gitarrist Silvio Schneider aus Polen präsentierten im Gotteshaus „Lieder von der Sehnsucht unter dem Titel „Twelve moons“ und erzählen damit die Geschichte einer lauen Wüstennacht. Einfühlsame Balladen, traditionelle Volkslieder und eigene Melodien bietet das schwedische Trio Triakel (Samstag, 25. Juli, 19 Uhr, Kurpark). Ihnen folgen ab 20.30 Uhr die drei Musiker von Snaarmaarwaar aus Belgien mit Acoustic Power Folk. Schoplick: „Es ist erstaunlich, was die aus Mandoline, Gitarre und Mandola herausholen - eine Power, die sich mit der einer Rockband messen kann.“

„Rhythmisch und kraftvoll“ werden Riccardo Tesi und seine Banditaliana aus Italien den Abend ab 22.10 Uhr beenden mit „raffinierten Rhythmen und dem Charme italienischer Musik“.

Eintrittskarten gibt es bei der Kur- und Touristinformation Bad Wildungen, Brunnenallee 1 (Telefon gebührenfrei: 0800/7910100). Die Karten kosten 15 Euro (Freitag) und 18 Euro (Samstag). Das Wochenendticket kostet 25 Euro. Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Ausführliche Informationen und den genauen Programmablauf gibt es auch im Internet unter www.bad-wildungen.de

Hintergrund

Anfang der 1990er-Jahre ?entstand die Idee zu einem Folk- und Weltmusikfestival in einem CD-Laden in Bad Wildungen, dessen Besitzer ein ausgeprägtes Faible für Folkmusik aus Irland, Schottland und Skandinavien hatte. 1996 ging das erste Festival auf Schloss Friedrichstein über die Bühne – organisiert vom Jugend- und Kulturzentrum Spritzenhaus, der Vhs und engagierten ehrenamtlichen Helfern. Seit 1999 ist der Kultursommer Nordhessen Kooperationspartner, neben dem Schloss wurde die Philipp-?Nicolai-Kirche als Veranstaltungsort einbezogen. 2006 fand das Folkfestival auf dem Gelände der Landesgartenschau statt, 2013 zog es um in den Kurpark. Die Altwildunger Kirche blieb aber als Veranstaltungsort erhalten.

Von Jörg Schade

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