Waldeck

Lückenschluss auf der deutschen Märchenstraße

- Waldeck (höh). Die Stadt Waldeck will Mitglied in der Deutschen Märchenstraße werden – wie schon Bad Wildungen, Fritzlar und Wolfhagen. Allerlei märchenhafte Pläne für Stadt und Schloss liegen schon in der „Schatzkiste“ parat.

Von Hanau bis Bremen schlängelt sich die 600 Kilometer lange Deutsche Märchenstraße durch bewaldete Hügellanschaften und romantische Flusstäler mit Fachwerkdörfern, Burgen und Schlössern. Auf Siebenmeilenstiefeln auf den Spuren der Brüder Grimm durch die Berge wandern oder mit dem Drahtesel in dichte Märchenwälder radeln – das soll künftig auch im Märchenland Waldeck möglich sein.

Der Antrag zur Aufnahme in die Deutsche Märchenstraße zum 1. Januar 2010 ist bereits gestellt. Bürgermeister Jörg Feldmann ist zuversichtlich, dass die Aufnahme positiv beschieden wird. Er hat bereits Märchen, Sagen und Legenden gesammelt – von der Geschichte, wie Höringhausen durch eine verlorene Wette zur heutigen Großgemeinde Waldeck kam bis hin zu den Femenreichen in Freienhagen.

Vor allem das „Märchenschloss“ Waldeck ist reizvoller Ort für Fabeln. „Es war einmal“, heißt es hinter dicken Schlossmauern, wenn im düsteren Verlies die Geschichte von den Strafgefangenen erzählt wird, die den Brunnen gegraben haben sollen.

Noch ist der Lückenschluss auf der Deutschen Märchenstraße von Wolfhagen über Waldeck nach Bad Wildungen noch nicht offiziell vollzogen, da entdeckt bereits ein Kamerateam aus China das Märchenschloss Waldeck. Mehr lesen Sie in der gedruckten Zeitung am Freitag.

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