Bad Wildungen

Luftrettung mit „Super Puma“

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- Bad Wildungen (höh/r). Einsatzkräfte der Bergwachten aus Bad Wildungen und Willingen trainierten zusammen mit der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal die Zusammenarbeit bei Luftrettungseinsätzen.

Beide Bereitschaften stellen jeweils eine von vier Luftrettergruppen der Bergwacht Hessen. Um Fehler im Einsatz zu vermeiden, sich gegenseitig besser kennenzulernen und die standardisierten Verfahren in Übung zu halten, üben die Luftretter regelmäßig gemeinsam. Schwerpunkte sind die sogenannten Winchvorgänge mit einem Bergretter und einem Verletzten in einem Luftrettungsbergesack sowie die Rettung mit dem Rettungsdreieck.

Besonderer Wert wird auf die Kommunikation gelegt, hier kommen dem Funkverkehr und den Handzeichen besondere Bedeutung zu. Alle Luftretter müssen diese Verfahren jährlich üben. Diesmal wurden die hessischen Luftretter außerdem noch auf dem Luftfahrzeugmuster AS 332 „Super Puma“ eingewiesen. Diese Maschine ist deutlich größer als die bisher eingesetzte Maschine vom Typ EC 155.

Insgesamt zehn Luftretter aus Willingen und Bad Wildungen absolvierten das mehrstündige Training. Die Ausbildungsleiter Gerd Windhausen (Bad Wildungen) von der Bergwacht und Polizeihauptkommissar Paul Kröffges von der Bundespolizei zeigten sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die seit fast zehn Jahren existierende Luftrettergruppen bewiesen einen sehr hohen Ausbildungsstand.

Erstmals stellten sie ihr Können im Mai 2010 unter Beweis, als eine verletzte Mountainbikerin aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee mit dem Hubschrauber gerettet wurde (WLZ berichtete).

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