Festival „Fünf auf einen Streich“ lockte Besucher in die Waldecker Burg

Märchenprinz küsst Aschenputtel

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Kleine Zauberer und Prinzessinnen eroberten die Waldecker Burg, schauten Märchentheater und lösten ein Märchenquiz.

Waldeck - Prinzessinnen, Zauberer und Könige hauchten der Waldecker Burg beim Märchentag am Pfingstsonntag mittelalterliches Leben ein.

Wenn Froschkönig und die böse Hexe durch den Burghof schlendern, der Märchenprinz Aschenputtel küsst und die Burgköchin in geheimnisvolle Gemächer führt, dann ist Märchenfestival auf Schloss Waldeck. Kinder in märchenhaften Kostümen freuten sich über kleine Preise. Erwachsene Begleiter genossen den Blick von der Aussichtsterrasse auf den belebten Edersee, wo Segelboote und Ausflugsschiffe kreuzten.

Unter dem Titel „Fünf auf einen Streich“ lockten im Burghof Märchenquiz und Märchentheater. Verkaufsstände boten Dekoration, Naturseife, Puppen sowie ein gut bestücktes Kuchenbuffet an, und im Mauergarten spielte Jung und Alt ein Märchen-Memory. Wagemutige Amazonen drehten Runden im Ponysattel.

Ute Wiesenberg, Vorsitzende des Vereins Waldecker Jugend, Sport und Kultur (WaJuKu), führte als Burgköchin durch dicke Burgmauern und verriet im Museum so manche Begebenheit aus alten Zeiten. Schaurig war der Blick in den Folterkeller. Staunend schauten die Besucher in den 120 Meter tiefen Schlossbrunnen, den zwei Gefangene in mühsamer und langjähriger Arbeit in den Fels getrieben hatten. Mit Tombola, Auftritten vom Kinderchor der Westwallschule und der Kindergarde des Wal­decker Karnevalvereins endete ein gut besuchter märchenhafter Pfingstsonntag in der alten Burg. Viel Beifall gab es auch für den Instrumentalverein aus Kirchhoven, der Filmmelodien präsentierte.

Von Conny Höhne

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