Kommersabend mit Ehrungen und Rückblick

Manderner Sportler feiern 60-jähriges Vereinsbestehen

Bad Wildungen-Mandern - „60 Jahre Blut, Schweiß und Tränen, aber mit Sicherheit auch viel Freude“ - so beschreibt Karsten Horn vom benachbarten Tuspo Ungedanken in seiner Ansprache das Vereinsleben des SV Blau-Weiß Mandern. Dieser
feiert sein 60-jähriges 
Bestehen.

Vorsitzender Mario Schlächter begrüßte zum Kommersabend am Freitag Ehren- und Gründungsmitglieder, Angehörige, örtliche Vereine und Gruppen aus den Nachbarorten. Stolz blickte er auf die Gründung des Sportklubs im August 1952 zurück, erinnerte an die Auf und Abs in der Vereinsgeschichte und dankte den Mitglieder für Treue und Kameradschaft.

Der Erste Stadtrat Bart van der Meer gratulierte im Namen der Stadt Bad Wildungen und nannte den SV Blau-Weiß Mandern einen „wichtigen Baustein des gesellschaftlichen Zusammenlebens in unserer Stadt“ und appellierte: „Machen Sie weiter!“ Den dörflichen Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt der Vereine lobte der Manderner Ortsvorsteher Jens Achterberg. Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch die Jugendarbeit, die von allen Rednern gewertschätzt wurde. So gab auch Kreisfußballwart Peter Bausch­mann dem Sportverein einen guten Rat mit auf den Weg: „Nur wenn man sich um die jungen Pflanzen kümmert, sie hegt und pflegt, dann schlagen sie Wurzeln, wachsen und gedeihen“. Dazu passte die Auszeichnung einiger engagierter Jungendlicher durch die langjährige Betreuerin Jeanette Wathling. Sie forderte alle Erwachsenen auf, sich Zeit für Kinder zu nehmen. Bei der JSG werde kein Unterschied zwischen den jungen Menschen gemacht: „Es ist völlig egal, welches Kind woher kommt“, betont Wathling. Dass die Blau-Weißen bereits 60 Jahre überstanden haben, verdanken sie auch ihren Partnern aus Ungedanken. Deren Vorsitzender Karsten Horn bezeichnete die Spielgemeinschaft „ManU“ als eine „Vernunftehe, aus der eine echte Liebesbeziehung geworden ist“. Im Namen des Hessischen Fußballverbands wurden die folgenden Mitglieder von Bausch­mann geehrt: der ehemalige aktive Spieler, Schiedsrichter und Helfer Hermann Hundhausen, der tief im Verein verwobene Klaus Mohr, Ehrenmitglied Rudolf Heidenreich, Werner Löber, der ehemalige Vorsitzende Armin Wathling sowie Jeanette Wathling, die mit der Planung und Umsetzung von gemeinsamen Unternehmungen die Gemeinschaft zusammenhält.Die große Ehrennadel des Vereins wurde Heinz-Georg Schrauf und Horst Heidenreich als besondere Anerkennung überreicht.

Beim anschließendem Tanz im Dorfgemeinschaftshaus, mit Fußballturnieren und dem Saisoneröffnungsspiel feierten die Sportler das ganze Wochenende den runden Geburtstag des SV Mandern.

Von Hanna Prior

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