Bad Wildungen

Das Meer hinterm Garten

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- Bad Wildungen (deg). Schwimmen mit Delfinen, Bungee-Jumping und Kinder hüten – mit vielen neuen Eindrücken kehrte Patricia Patzer in die Heimat zurück. Die Bad Wil­dungerin war ein Jahr als Au-pair in Neuseeland.

Mit zwei Wochen Urlaub beginnen zunächst ihre letzten drei Monate am anderen Ende der Welt. Mit deutschen Schulfreunden, die zu Besuch gekommen sind, bereist sie im Camper-Van die Südinsel. Der Fox Glacier, ein bekannter Gletscher im Westland-Nationalpark, war beeindruckend.

Ein weiteres Naturschauspiel bot sich beim Schwimmen mit Delfinen. „Rund 500 Delfine waren um unser Boot herum, darunter, einfach überall“, schwärmt Patricia Patzer. Das Geschenk zu Weihnachten, ein Bungee-Sprung, musste noch eingelöst werden. Freiwillig hätte Patricia das „niemals gemacht“, gibt sie schmunzelnd zu. Auf dem Weg zur Harbour Bridge in Auckland war sie noch mutig, oben angekommen wurde ihr flau im Magen. Doch dann ist sie einfach gesprungen.

Dann war schon die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen von befreundeten jungen Leuten, die ebenfalls einen Au-pair-Aufenthalt in Neuseeland beendeten. Mit ihnen traf sich Patricia Patzer oft an den Wochenenden. Gemeinsam haben die jungen Leute die Nordinsel erkundet und Auckland besichtigt. Während ihres Aufenthaltes wurde eifrig fotografiert, die Aufnahmen sah sich die Gastfamilie gemeinsam mit Patricia an ihrem letzten Abend an. „Sie haben mir ein Familienbild zum Abschied geschenkt und mir angeboten, immer wieder zu Besuch zu kommen“, sagt Patricia gerührt.

Die jüngeren Kinder Summer (zwei Jahre) und Kobe (drei Jahre) hat Patricia immer betreut und wird sie sehr vermissen. Die älteren Sky (neun Jahre) und Zach (zehn Jahre) waren schon selbstständiger. Eins wird Patricia aber ganz besonders in ihrer Heimat Bad Wildungen vermissen: das Meer direkt hinter dem Garten. Über die Eltern ihrer Schützlinge, Tina und Dave McKee Wright, hat Patricia deren Freunde und auch Einheimische kennengelernt. An die Einkäufe im Supermarkt erinnert sie sich gern zurück. „Die Angestellten waren immer hilfsbereit und sehr freundlich.“ „Wie geht es dir?“ oder „Was machst du heute so?“ waren Fragen, die immer gestellt wurden. Patricia ist heute froh, dass sie das Jahr als Au-pair absolviert hat.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 30. Juli.

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