B 485 am Abzweig Waldeck wird für Linksabbieger und kreuzende Fahrzeuge entschärft

Mehr Sicht an Knotenpunkt

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Für Linksabbieger und langsam fahrenden Verkehr, der die Bundesstraße 485 kreuzt, soll die unübersichtliche Stelle nahe der ehemaligen Mauser-Werke zwischen Buhlen und Netze entschärft werden.Foto: Höhne

Waldeck - Auf der Bundesstraße 485 am Abzweig nach Waldeck fehlt die Übersicht. Eine Sichtberme an dem Verkehrsknotenpunkt zwischen Buhlen und Netze soll die Gefahr für Linksabbieger und kreuzende Fahrzeuge entschärfen.

Linksabbieger, die nach den ehemaligen Mauser-Werken in Richtung Waldeck abbiegten wollen, haben vor der scharfen Linkskurve eingeschränkte Sicht auf den Gegenverkehr. Immer wieder kam es dort zu Unfällen. In diesem Jahr steht die Umgestaltung dieses Verkehrsknotenpunkts im Bauprogramm der Bad Arolser Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil.

Sechs Wochen halbseitig gesperrt

1700 Quadratmeter Boden sollen abgetragen werden, und die Wiese, die die Sicht behindert, rund 25 Meter ab der Fahrbahn eingeebnet werden. „An der tiefsten Stelle werden 2,50 Meter abgetragen“, kündigt Pressesprecher Horst Sinemus an. Das soll die Verkehrssicherheit erheblich verbessern.

„Für Fahrzeuge, die von Buhlen kommen, und nach links in Richtung Waldeck abbiegen, ist das immer ein kritischer Punkt, weil man nicht absehen kann, ob Gegenverkehr kommt“, erläutert Sinemus die aktuelle Situation.

Weiteres Gefährdungspotential an diesem Knotenpunkt der viel befahrenen Bundesstraße sind langsamfahrende Fahrzeuge, die zwischen Waldeck und der am Waldrand gelegenen Kläranlage unterwegs sind. Sie kreuzen die Bundesstraße an dieser unübersichtlichen Stelle.

Die Bauarbeiten zur Entschärfung des Gefahrenpunkts sollen im Juli oder August beginnen und dauern etwa sechs Wochen, teilt der Sprecher der Straßenverkehrsbehörde mit. Vorgesehen ist eine halbseitige Sperrung für den Durchgangsverkehr. An Baukosten sind 150000 Euro veranschlagt.

Vor den Erdbewegungen wird die vorhandene Gasleitung tiefer in den Boden verlegt, erläutert Sinemus. Das werde in Abstimmung mit der Energie Waldeck-Frankenberg erledigt.

Von Conny Höhne

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