Bad Wildungen

Mieses Wetter - 1a Musik

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- Bad Wildungen. Nein, dieses Mal waren die Veranstalter des Jazz-Festivals ganz und gar nicht mit den Mächten des Himmels im Bunde.Kräftige Regenschauer und einige Gewitter, kühle Temperaturen und ein zeitweise kräftiger Wind, gerade auf dem Kirchplatz, drückten mächtig und sichtlich auf die Besucherzahlen bei einem der beliebtesten Wildunger Festivals, das sonst viele Gäste von außerhalb anzieht.

Nur die eingefleischten Fans ließen sich von den ungemütlichen Rahmenbedingungen nicht abhalten – und sie bereuten ihr Kommen nicht. Denn in gewohnt großer musikalischer Bandbreite und hoher Qualität konnten die Zuhörer schwelgen, ließen sich von den Musikern, Sängerinnen und von den jungen Tanzpaaren mitreißen und genossen umso mehr die wenigen Momente, in denen wenigstens am Samstagnachmittag die Sonne zwischen den Wolken hervorlugte.In Sachen Musik herrschte ohnehin ununterbrochen eitel Sonnenschein. Nur eines von vielen Beispielen: der Auftritt der Sängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum – zwar im Gospel zu Hause, aber unglaublich vielseitig – mit Basslegende Hellmut Hattler als Duo-Projekt „Siyou ’n’ Hell“. Mit so viel Energie und Dynamik hat man Bill Withers’ Klassiker „Leon on me“ selten gehört. Das Publikum war begeistert. (su)

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