Ökologisches Jahr und Freiwilligendienst: Michael Wimbauer unterstützt Edertaler NABU

Nach dem Abitur raus in die Natur

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Edertal / Hundsdorf - Vor seinem Biologiestudium zog es Michael Wimbauer in die heimische Natur. 18 Monate unterstützte der Hundsdorfer die Aktivitäten des Edertaler NABU und pflegte mit Heidschnucken des Frankenauer Schäfers Georg Schutte wertvolle Biotope im und am Nationalpark.

„Beim NABU bin ich schon ewig“, schmunzelt der junge Naturfreund, dessen Steckenpferd die Ornithologie ist. 3000 Kiebitze beobachtete er auf einer Hochfläche bei Dainrode, kontrollierte gefiederte Wintergäste an der Eder und registrierte Brutvögel.

Nach dem Abitur wollte sich der Hundsdorfer eine „Auszeit“ nehmen und bei einem Freiwilligen Ökologischen Jahr wichtige Fachpraxis sammeln. Ein Glücksfall für den Hundsdorfer, dass gerade ein Bewerber beim Edertaler NABU gesucht wurde. Den Neueinsteiger erwartete eine Mischung aus Büroarbeit und Praxis. Wimbauer verfasste Berichte für die Vogelkundlichen Hefte Edertal, wirkte bei einer Broschüre über das NABU-
Schutzgebiet Ederaue bei Rennertehausen mit, kontrollierte und reparierte Krötenzäune in Gellershausen.

Neben allgemeinen Aufgaben für den Edertaler NABU unterstützte Wimbauer den Frankenauer Schäfer Georg Schutte bei der Biotoppflege in und am Nationalpark. Über 400 Heidschnucken weiden auf Magerrasen- und Wacholderflächen und verhindern unerwünschten Aufwuchs. Im Winter bei Temperaturen von knapp unter 20 Grad minus war das Hüten eine frostige Herausforderung. (höh)

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 3. März.

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