Bad Wildungen

Nach und nach wird’s Licht

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- Bad Wildungen (su). Die Schönheiten der Stadt auch bei Dunkelheit ins rechte Licht rücken; zugleich das Sicherheitsgefühl von Bürgern und Gästen in den Abend- und Nachtstunden erhöhen: Das ist das Ziel des Wildunger Beleuchtungskonzeptes.

Ute Kühlewind und Reckhard Pfeil vom Stadtmarketing haben es gemeinsam mit den Fachberatern des Weltkonzerns Philipps vor zwei Jahren entwickelt. „Weil es mit Kosten verbunden ist, setzen wir es Schritt für Schritt um“, erklärt Kühlewind. In den nächsten drei bis fünf Jahren sollen die Arbeiten, an den zuvorderst der Bauhof gemeinsam mit heimischen Firmen beteiligt ist, beendet sein. Ohne Sponsoren könnte die Stadt dieses Projekt nicht verwirklichen. Eine tragende Rolle spielt dabei der „Kurbahnverein“, der sich bald auflöst. Einst wurde er gegründet, um das Klinikzentrum Reinhardshausen und das Staatsbad Bad Wildungen durch ein Bimmelbähnchen miteinander zu verbinden.

Daraus wurde nichts, weil sich das Verhältnis der zwei Reha-Schwerpunkte in der Amtszeit von Doppel-Kurdirektor Hans-Peter Wohlgehagen deutlich verbesserte und weil der Stadtbus die Gäste beider Kur-Pole inzwischen aufs Beste hin- und herbefördert. Das Geld, das der Verein sammelte, steht aber noch zur Verfügung und die Vorsitzende Angelika Lötzer betont: „Wir wollen, dass es im Sinne­ des ursprünglichen Ansatzes verwendet wird: Verbindendes­ zu schaffen zwischen Reinhards­hausen und Bad Wildungen.“ Das Beleuchtungskonzept sei dafür sehr gut geeignet. Tragendes Element diesbezüglich ist die Beleuchtung, die bis zum kommenden Jahr auf der Achse zwischen dem Reinhardshäuser Kurpark und der Wildunger Altstadt installiert werden soll. Einige andere Bestandteile sind bereits verwirklicht, so die Illumination der Allee-Bäume in der Winterzeit, der Schwanenteich und der Quellenthermen-Vorplatz in Reinhardshausen.

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