Edersee

Nasses Atelier zwischen Hechten und Ruinen

- Edersee (höh). Im Trüben fischen ist nicht die Welt von Markus Asmus. Im Trüben malen dagegen sehr: Der Unterwasserkünstler ritzt mit Schere und spitzen Steinen im 10 Grad kühlen Edersee ein neues Werk.

Der 41-Jährige malt über und unter Wasser – unkonventionell und mit eigener Technik. Die Natur in ihrer Ursprünglichkeit fesselt den Unnaer seit über 15 Jahren und inspiriert ihn bei seiner Leidenschaft, der Malerei. So richtig fesselt ihn die Kunst aber erst unter Wasser – in heimischen Süßwasserseen, in der Karibik, im Atantik. Seine „Radiertour“ durch ganz Deutschland führt den Unterwasserkünstler an den Edersee. Begleitet von einem Team seines Tauchclubs „Seepferdchen“ geht er an der versunkenen Dorfstelle von Berich auf Tauchstation. Sein Handwerkszeug: Eine Kunststoffplatte mit Aluminiumbeschichtung sowie Steine und Schere zum Ritzen. Auf den Grundmauern des einst überfluteten Dorfs ritzt der Künstler unter Wasser eifrig ins Leichtmetall. „Mit fünf bis sechs Metern ist die Sicht ideal“, urteilt der Tauch-Künstler zufrieden über sein nasses Atelier. Zwei Tauchfreunde und einige Hechte leisten ihm Gesellschaft bei seinem kreativen Tauchgang. Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstag-Ausgabe der WLZ.

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