Direktvermarktermesse mit 140 Ausstellern am 3. Oktober in Wandelhalle und Kurpark

Noch größere Vielfalt aus der Region

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Bürgermeister Volker Zimmermann, Friedrich Seibel von der Staatsbad GmbH, Ute Kühlewind vom Stadtmarketing und der Dezernent für Direktvermarktung, Fritz Schäfer, präsentieren das Programm der Direktvermarktermesse am 3. Oktober.Foto: Höhne

Bad Wildungen - Noch größer als gewohnt wird die Direktvermarktermesse in Bad Wildungen. 140 Aussteller zwischen Wandelhalle und Maritim-Badehotel laden am Freitag, 3. Oktober, von 10.30 bis 18 Uhr zum Besuch ein.

Obwohl gerade zum Jubiläum „100 Jahre Edersee“ mehrere ähnliche Veranstaltungen ausgerichtet wurden, scheint der Boom ungebrochen. Das beobachtete Friedrich Schäfer, Dezernent für Direktvermarktung beim Landkreis Wal­deck-Frankenberg. „Regionale Produkte kommen unheimlich gut an“, bescheinigt auch Ute Kühlewind vom Stadtmarketing.

Rund um den Apfel

Die Nachfrage nach Ausstellungsflächen ist groß. 20 Stände mehr als bisher hat Organisator Friedrich Seibel von der Staatsband GmbH auf dem Ausstellungsgelände im Außengelände platziert. „Der Innenbereich in der Wandelhalle war schon nach sechs Wochen ausgebucht.“ In diesem Jahr dreht sich bei der Bad Wildunger Messe alles rund um den Apfel. Frischer Saft aus der Obsternte darf gekostet werden. Pomologe Robert Jäger aus Twiste bestimmt mitgebrachte Apfelsorten von Besuchern. Eine Bioland-Baumschule aus Nothfelden ist vor Ort, eine Saftpresse mit kleiner Handpresse steht bereit, und es gibt eine kleine Informationsecke zum Thema Äpfel. Die NABU-Ortsgruppen Edertal und Bad Wildungen informieren über Vögel im Garten.

Dorothea und Helmut Guntermann ziehen mit ihrer Drehorgel durch den Kurpark und umrahmen das Messetreiben mit nostalgischer Musik. Auch das Bad Wildunger Kurorchester spielt am Tag der Deutschen Einheit zur Unterhaltung auf. Weiter im Programm: Kinderanimation sowie Bogenschießen.

Die Vielfalt der Region präsentieren die Aussteller in Wandelhalle und Kurpark. Da gibt es Ziegenwurst aus Ellershausen, Obstbrände aus Basdorf, einen Kellerwald-Imbiss oder frische Waffeln aus Sachsenberg, gebacken im holzbeheizten Waffel­eisen. Kunsthandwerker bieten Unikate aus Stoff, Töpferwaren, Holzdekoration oder Drechselarbeiten an. Einige Aussteller lassen sich gern über die Schulter schauen beim Töpfern, Glasblasen oder Handarbeiten.

„Diese Veranstaltung hat einen riesengroßen Stellenwert im Veranstaltungskalender“, bescheinigt Bürgermeister Volker Zimmermann. Viele Besucher orientierten sich nach regionalen Produkten und können sich direkt beim Erzeuger informieren. Das sei gerade vor dem Hintergrund von Lebensmittelskandalen, Problemen der Massentierhaltung und Dumpingpreisen ein Thema.

„Der Wildunger Markt hat sich eingelaufen und ist nicht mehr wegzudenken“, zeigt sich Dezernent Schäfer optimistisch über eine erfolgreiche Neuauflage am 3. Oktober.

Offiziell eröffnet wird die Direktvermarktermesse an dem Feiertag um 10.30 Uhr an der Wasserwand in der Wandel­halle.

Für Besucher der Direktvermarktermesse ist ein kostenloser Pendelbusverkehr eingerichtet, im 15-Minuten-Takt geht es vom Parkplatz Schützenplatz zur Haltestelle Kurhaus und auch wieder zurück.

Von Conny Höhne

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