Bad Wildungen

Noch mehr Hotelbetten in Sichtweite

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- Bad Wildungen - Reinhardshausen (su). Es ist kein Geheimnis: Bad Wildungen hat zu wenig Hotelbetten und stößt bei Großveranstaltungen, die Werbung für die Kurstadt machen sollen, schnell an seine Kapazitätsgrenzen. Viele sind deshalb froh, dass die Stadt in der Familie Göbel nach Jahren der Suche jemanden gefunden hat, der den Schwanenteich ausbaut. Und nun könnte ein neues Projekt in Reinhardshausen hinzukommen.

„Die Wirtschaftsförderung hat Kontakt geknüpft zu einem Interessenten, der in Reinhardshausen etwas Neues bauen möchte mit gemischter Nutzung“, erläuterte Bürgermeister Volker Zimmermann.Die Gespräche seien so konkret, dass bald zwischen beiden Seiten eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet werde, erwartet er. Ziel des Investors: Er möchte von der Stadt die Zusicherung, dass er in Ruhe allein Pläne für das ins Auge gefasste Areal erarbeiten kann, ohne damit rechnen zu müssen, dass plötzlich ein aufmerksam gewordener Konkurrent auf eine ähnliche Idee verfällt.

Es handelt sich um ein bekanntes Filet-Grundstück. Das große Areal liegt unterhalb der Straße „Im Kreuzfeld“, links der Quellenstraße, und gehört der Bad Reinhardsquelle. „Dem Investor schwebt eine Nutzung für ein medizinisches Angebot vor, kombiniert mit Seniorenwohnen und einem Hotel“, erklärt Zimmermann. Bei dem Interessenten handele es sich um jemanden von außerhalb.

Die Idee, an dieser Stelle ein Hotelangebot zu installieren, ist nicht neu. Auch der frühere Doppelkurdirektor Hans-Peter Wohlgehagen hatte sich schon damit getragen. Für die Stadt bleibt zu hoffen, dass es dieses Mal klappt, denn schon häufig wurde über neue Hotelprojekte spekuliert und philosophiert. Letzten Endes scheiterten sie alle, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

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