Jausenstation im Blockhausstil nahe der Bergstation der Standseilbahn geplant

Rast mit Aussicht am Peterskopf

Einkehr mit Fernblick: An der Bergstation der Standseilbahn auf dem Peterskopf ist eine neue Jausenstation geplant.Archivfoto: Höhne

Edertal-Hemfurth/Edersee - Die Pläne für ein neues gastronomisches Angebot auf dem Peterskopf sind geschmiedet: Eine Jausenstation im Blockhausstil mit einladendem Blick auf das Edertal ist nahe der Bergstation der Standseilbahn geplant.

Die Eon Wasserkraft stellt ihr Betriebsgelände für das Lokal zur Verfügung. „Es wird aber erwartet, dass ein öffentlicher Träger der Pächter ist“, merkte Bürgermeister Klaus Gier auf WLZ-Anfrage an. „Vorbehaltlich der gemeindlichen Gremien treten wir als Zwischenpächter auf.“

Standseilbahn bis 2020 sicher

Die Gemeinde habe das Interesse von ortsansässigen Gastronomen abgefragt. „Es gab einen Interessenten. Er hat die Grobplanung vorgelegt und auch Leader-Förderung beantragt.“ Jetzt müssten alle Beteiligten prüfen, was umsetzbar ist im Außenbereich mit den Auflagen des Nationalparks Kellerwald-Edersee. „Sicher ist, es bleibt beim Status quo, das heißt, kein Individualverkehr, keine Busse und kein Betrieb in den Abend- und Nachtstunden“, stellte der Bürgermeister klar. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist Gier zuversichtlich, eine Anlaufstelle für Wanderer und Ausflügler an diesem aussichtsreichen Fleckchen im Nationalpark Kellerwald-Edersee zu schaffen. Besucher gelangen zu Fuß, per Rad oder mit der Standseilbahn auf den Peterskopf. „Der Vertrag läuft noch bis 2020“, kündigte Gier an.

Während der Erhöhung des Oberbeckens pausierte die Bahn im Jahr 2014. Jetzt gehen die Bauarbeiten auf die Zielgerade, und laut Bürgermeister soll der Betrieb der Standseilbahn zum 1. Mai wieder aufgenommen werden. Chancen auf Ausflugsverkehr am Peterskopf eröffne auch die neue Technik. Mit einem E-Bike können auch Freizeitradler den steilen Anstieg auf dem Asphaltweg meistern.

„Ich bin froh, dass sich unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen ein Ortsansässiger gefunden hat, um die Jausenstation zu betreiben“, sagte Gier. Angedacht ist ein Gebäude im Blockhausstil nahe der Bergstation der Standseilbahn mit gastronomischem Außenbereich. Grob geschätzte Kosten: 200000 Euro. Wenn alles reibungslos verläuft, sei ein Baubeginn noch im Spätsommer oder Herbst möglich.

Von Conny Höhne

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