Mutter Erika Mannheimer lebte in Bad Wildunger Altstadt

Richard Oppenheimer auf Suche nach Spuren seiner jüdischen Vorfahren in Riga, Wetter und Wildungen

+
Richard Oppenheimer an Grabsteinen seiner Vorfahren.

Bad Wildungen. „Schon im Vorfeld meiner Reise hatte ich Alpträume. Und noch jetzt bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke, was ich erlebt habe“, sagt Richard Oppenheimer. Der Sohn von Erika Mannheimer, einer ehemaligen Jüdin aus Bad Wildungen, suchte nach Spuren seiner Familie im ehemaligen Ghetto Riga, in den KZs von Stutthof und Auschwitz, aber auch in Hessen.

 Die Mannheimers waren Viehhändler und lebten in der Wildunger Altstadt. 1941 wurden sie nach Riga deportiert. Nur Erika und ihre Mutter Lina Mannheimer überlebten die Shoa, erzählten aber nie etwas über ihr fürchterliches Schicksal. Erst nach deren Tode und auch durch mehrere Besuche in Bad Wildungen erfuhr Richard Oppenheimer, der heute in den USA lebt, von diesem Kapitel Familiengeschichte. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 15. September.

Kommentare