Bad Wildungen

Das „Scharnier“ quietscht weniger

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- Bad Wildungen (su). Es begann mit einer heftigen Diskussion zum Thema: Parkplätze. Als sie festgefahren schien, löste sich doch noch der gedankliche Stau auf, und am Ende sprachen die Gewerbetreibenden kons­truktiv mit den Stadtplanern über die Zukunft des „Scharniers“.

Deutlich wurde nach zweieinhalb Stunden im vollen Rappold-Saal der Wandelhalle in Bad Wildungen: Es geht beim Umbau der Schlüsselstelle zwischen Allee und Altstadt nicht mehr länger um das „Ob“, sondern um das „Wie“ – und daran beginnt die Arbeit jetzt erst richtig. Das wichtigste Ergebnis vom Dienstagabend: Wenn die überarbeiteten Entwürfe der vier Preisträger-Büros aus dem Wettbewerb vorliegen, wenn das Preisgericht daraus seinen Favoriten am 8. Februar ausgewählt hat, dann erhalten Gewerbetreibende und andere Bürger ein weiteres Mal Gelegenheit, in einer öffentlichen Versammlung ihre Gedanken und Anregungen beizusteuern.

Gefüttert mit diesen Informationen gehen die Politikgremien danach in die Beratung über Detailfragen und entscheiden, wie das Scharnier künftig aussehen soll. Der Termin für die Bürgerversammlung steht: Sie beginnt am 17. Februar um 19.30 Uhr im großen Saal der Wandelhalle.

Schon am Dienstag war das Interesse der Wildunger Händler, Gewerbetreibenden und Grundeigentümer an dem Thema sehr groß. Mehr als 70 Gäste waren der Einladung der ­AWWiN (Arbeitsgemeinschaft Wildunger Wirtschaftsförderung) gefolgt, sich über die Ergebnisse des Planungswettbewerbs zu informieren. Uwe Höger vom zuständigen Planungsbüro und Robert Hilligus vom Stadtbauamt standen Rede und Antwort.

Parkplätze, Parkplätze, Parkplätze, dazu Kritik am Verfahren des Planungswettbewerbs und Sorgen, Nöte, Missverständnisse der Geschäftsleute beherrschten die Debatte – bis Günter Wackerbarth und der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Tent den gordischen Knoten durchschlugen. Beide baten die Versammelten eindringlich, die Chancen wahrzunehmen, die für die Stadt im Umbau des Scharniers liegen. Beide schlugen vor, dass die Anwesenden sagen, was ihnen an den Entwürfen gefallen hat.

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