Regelmäßig treffen sich Nordhessens „Geocacher“ in Wildungen

Wo Schatzjäger über Trophäen plaudern

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Begeisterte Cacher beim Stammtisch in Bad Wildungen: Malte Kramer, Hedda Laqua, Markus Fäustel und Jens Rohland.

Bad Wildungen - In Bad Wildungen und der weiteren Umgebung gibt es alle fünf Wochen einen „nordhessischen Geocacher-Stammtisch“.

Die Caching-Fans treffen sich an wechselnden Orten. Zwischen 30 und 80 von ihnen fachsimpeln bei diesen Gelegenheiten. Die größte Beteiligung verzeichnen die Stammtische, wenn sie im Oberzentrum Kassel stattfinden.

Die Cacher tauschen sich über ihr Hobby aus, geben einander Tipps, etwa wenn sich einer der versteckten Schätze partout mal nicht finden lassen will. Oder sie erzählen sich, welche tollen Schätze und Erlebnisse sie bei der Schatzjagd schon gesammelt haben. Das teilen sie sich auch im Internet auf einer Seite mit. „Loggen“ heißt das in ihrer Fachsprache. Sogar der Stammtisch selbst kann als „Eventcache“ - als Ereignis-Schatz - „geloggt“ werden. Die Botschaft ist stets die gleiche: „Ich war hier!“

Das Besondere im Kur-Zentrum Bad Wildungen: Regelmäßig schauen auch Reha-Gäste aus den Wildunger und Reinhardshäuser Kliniken vorbei.

Besondere Aktionen, wie das Wichteln zu Weihnachten, machen die Stammtische manchmal noch spannender. Die Organisation wechselt zwischen den Cachern.

Es gibt ein Forum, in dem eingetragen wird, wer das nächste Treffen plant und wann es wo beginnt. Während des Treffens reichen die Stammtischler ein Buch herum: das „Logbuch für die nordhessischen Stammtische“, in das sich jeder einträgt.

Der älteste Eintrag in dem Buch datiert aus dem Jahr 2012. Am vorigen Wochenende trafen sich rund 30 Cacher im Wildunger Brauhaus.

Wer Lust hat, zum nächsten Stammtisch hinzu zu stoßen, erhält alle nötigen Informationen unter www.Geocaching.com oder in Gruppen wie Facebook oder WhatsApp, bei denen der Organisator Mitglieder hinzufügen kann. (Johanna Rohland)

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