Vor der Viehmarktsreform 2015 gibt es 2014 schon einige Änderungen

Schützenhalle partyfrei, dafür Biergarten neu

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Bei der Tierschau bleibt alles beim Alten, auf dem Rummel gibt es einige Änderungen.Foto: Schuldt/Archiv

Bad Wildungen - Zum letzten Mal reicht der Wildunger Viehmarkt vom Heiligen Mittwochabend, 16 Juli, bis einschließlich Samstag. Ab 2015 verschiebt er sich um einen Tag nach hinten. Andere Neuerungen greifen schon in diesem Jahr.

Die wichtigsten Änderungen:

Der Festwirt verzichtet wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit auf die Schützenhalle. Sie beherbergt statt dessen einen Flohmarkt, „einen echten Flohmarkt, dessen Warenpalette sich mit dem Angebot der übrigen Händler nicht überschneidet“, betont Marktmeister Martin Segeler vom Wil-dunger Ordnungsamt.

Ein neues Festzelt wird aufgestellt, das nicht mehr schlauchartig erscheint, sondern einen beinahe quadratischen Grundriss aufweist. „Das führt dazu, dass der gewohnte breite Mittelgang über den Rummel nicht mehr zur Verfügung steht“, erläutert Segeler. Der Hauptstrom der Besucher werde sich auf dem Weg an der Schützenhalle vorüber bewegen.

Dem neuen Festzelt angegliedert ist erstmals ein Biergarten in Richtung Autoskooter. Konsequenz dieser Änderungen ist, dass die jüngeren Generationen ihren „eigenen“ Treffpunkt in Gestalt der Schützenhalle verlieren. Die hr-Disco-Party mit Peter Lack am Freitag bleibt aber und steigt im Festzelt.

Auffällig bei den Fahrgeschäften: Erstmals seit vielen Jahren ist kein Kettenkarussell mehr dabei. Die Stadt wurde sich mit dem Betreiber nicht mehr einig. Statt dessen stellt sich erstmals der Freifallturm „Adrenalin“ der Firma Bügler dem Publikum in der Badestadt vor. „Das Fahrgeschäft braucht sehr wenig Platz und eignet sich deshalb gut für diesen Standort“, erklärt Segeler.

Die zwei weiteren Hingucker unter den Fahrgeschäften bestehen im bekannten „Take off“ der Wildunger Schaustellerfamilie Ruppert und in der Familienachterbahn „Twister“ mit ihren drehenden Gondeln.

Bei der Bezirkstierschau am Donnerstagmorgen bleibt alles beim Alten. Dem Fohlenchampionat gesellt sich wieder eine Sonderschau der Fleischrinderrassen hinzu.

Von Matthias Schuldt

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