Sternsinger aus Bad Wildungen sammeln 6629,75 Euro für Kinder in Not

Segen bringen, Segen sein

In Gewändern der Heiligen Drei Könige: Ein Teil der Jungen und Mädchen der Bad Wildunger St.-Liborius-Gemeinde, die auch in diesem Jahr als Sternsinger unterwegs waren. Foto: Himstedt

Bad Wildungen - Viele Meter haben die Sternsinger der Pfarrgemeinde Sankt Liborius hinter sich gelegt - für einen guten Zweck. 6629,75 Euro haben sie an den Türen für Kinder in Not gesammelt.

Die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Liborius sind ganz schön stolz. Vier Tage lang waren 23 kleine und große Könige in ihren prächtigen Gewändern mit acht erwachsenen Begleitern im Stadtgebiet und in den Ortsteilen unterwegs zu den Menschen.

An unzählige Türen schrieben sie ihren Segensspruch „20-C+M+B-15“, Christus Mansionem Benedicat - also Christus segne dieses Haus. 180 Einsätze leisteten die in fünf Gruppen aufgeteilten Mädchen und Jungen in der kurzen Zeit.

Das Ergebnis ihres Engagements kann sich sehen lassen: 6629,75 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, mit denen Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden. In diesem Jahr sollen besonders die Kinder auf den Philippinen, die unter Mangel- und Unterernährung leiden, Spenden erhalten. Passend zum Leitwort „Segen bringen, Segen sein“ stellten die engagierten Jugendlichen damit klar: Sie bringen nicht nur den Segen zu den Menschen, sie sind zugleich selbst ein Segen für die Kinder dieser Welt.

Pfarrer Jürgen Westhof war vom Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Gemeinde begeistert: „Unsere Gruppe ist wirklich klasse. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alle haben sich in den Dienst der Aktion gestellt. Sie alle sind wirklich ein Segen und dafür gebührt ihnen unser Dank“. Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr am Dreikönigssingen in rund 12000 Pfarrgemeinden. Bereits im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen auf das Thema vorbereitet.

Neben den Kinder auf den Philippinen sollen auch noch andere Kinder vom Einsatz der kleinen Könige in Deutschland profitieren: Straßenkinder, Aidswaisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen. Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr mit Mitteln der Aktion unterstützt.

Von Winfried Himstedt

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