Letzte Handgriffe vor Premiere des Großzirkus Probst

Spazieren mit Löwenbabys

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Trotz kühler Temperaturen präsentierten sich Künstler in luftigen Kostümen mit zwei vier Monate jungen Löwenbabys. Die einzigen, die nicht mit den Zähnen klapperten, waren die Raubkatzen.Foto: Rüsch

Bad Wildungen - Löwen-Spaziergang auf dem Schützenplatz, Zebras, Emus und Kamele haben ihre Gehege im rollenden Tierpark bezogen und fleißige Hände bauen das große Zelt auf - in Wildungen weht Zirkusluft.

Ein großes Lob für die Stadtverwaltung zollte Zirkusdirektor Reinhard Probst für das Entgegenkommen bei der Platzvermietung sowie der Betreuung vor Ort. „So macht schon der Aufbau Spaß“, sagte Tochter Sabine Probst. Nicht überall sei der Empfang so wohlwollend, ein Zirkus sei unberechtigterweise oft vielen Anfeindungen ausgesetzt.

Wie großzügig die bereits eingetroffenen und in den Tierschauzelten untergebrachten Tiere gehalten werden, das war Thema eines Pressetermins. Die Haltung der Tiere, so Reinhard Probst, werde bundesweit beispielhaft und als artgerecht angesehen. „Bei uns hat ein Tier mehr Platz zur Verfügung als manches Kind in einem Kindergarten.“ Der Raubkatzen-Dompteur führte an der Leine zwei vier Monate alte Löwenjunge auf dem Gelände spazieren.

Andere Tiere wie Zebras, Kamele, Pferde, Ziegen, Emus und die weiße Löwenfamilie dösten friedlich in ihren Gehegen oder im Freigelände. Fleißige Hände bereiteten den Aufbau des Hauptzeltes vor.

Wenn sich am Donnerstag um 16 Uhr der Vorhang öffnet für die Premierenvorstellung, sind 110 Mitarbeiter mit knapp 100 Tieren in die kleine Zeltstadt eingezogen. Dazu gehören 26 Lkw, 80 Anhänger und 15 Pkw.

Weitere Vorstellungen im 1200 Personen fassenden beheizten Zirkuszelt: Freitag und Samstag 16 und 19 Uhr, Sonntag 11 und 16 Uhr. Kartenvorverkauf am Donnerstag von 10 bis 13 Uhr. Informationen und Kartenreservierung unter Telefon 0175-7979449.

Von Rainer Rüsch

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