Welche Eindrücke die FWG von einem Besuch mitbringt

Tierheim-Team ist verzweifelt

+
Das Tierheim braucht mehr Geld und zunächst die Auszahlung der Unterstützung für 2012.

Bad Wildungen - Die FWG sah sich aus aktuellem Anlass im Tierheim um. Grund: Der Tierschutzverein hatte einen Brief versendet, in dem er auf die finanziellen Nöte hinwies und ankündigte, das Heim deshalb in die Hände der Stadt abgeben zu müssen. Schatzmeisterin Elke Nikoleit und Tierheimleiterin Britta Tolksdorf informierten.

Auf die Frage, wie viele der Ausgaben gedeckt seien, antwortete Elke Nikoleit: „Von der Stadt bekommen wir jährlich 13 500 Euro, ansonsten finanzieren wir uns über Spenden. Wir haben nicht einmal mehr das Geld, um die Gehälter für nächsten Monat zu bezahlen.“

Ganz zu schweigen von der Arztrechnung. Der Tierschutzverein könne so das Tierheim nicht länger tragen. Die FWG erfuhr, dass der Tierschutzverein von der Stadt dazu beauftragt sei, die Tiere aus Bad Wildungen aufzunehmen, die Stadt nehme die Dienste der Mitarbeiter in Anspruch, wenn irgendwo ein Tier abgeholt werden müsse.

Außerdem handele es sich beim Tierheim um ein städtisches Gebäude. All das ließ bei der FWG die Frage aufkommen, warum die Stadt nicht laufende Kosten wie Müll oder Abwasser bezahlt.

„Das würde uns schon sehr helfen“, meinte Elke Nikoleit. Sie berichtete außerdem, dass im Haushalt aktuell 10?000 Euro für das Tierheim freigegeben wurden, die aber noch nicht geflossen seien. Es ist auch für die FWG in keiner Weise nachvollziehbar, wie die Stadt das Tierheim hier warten lässt, obwohl die finanzielle Lage so brenzlig ist. „Wir können einfach nicht mehr“, heißt es im Verein. Die FWG versprach, sich für das Tierheim einzusetzen.

Kommentare