Feierstunde der Kreishandwerkerschaft in der Bad Wildunger Wandelhalle

AG der Top-Ausbildungsbetriebe in Waldeck-Frankenberg in zehn Jahren zum Exportschlager

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Bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Top-Ausbildungsbetriebe (TOPAS) in der Wandelhalle (von links): Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel, Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Referentin Prof. Jutta Rump, Gudrun Reinhard (Wirtschaftsministerium) und Stefan Veltum, Sprecher der TOPAS-Arbeitsgemeinschaft.

Bad Wildungen. Im September 2006 gründeten auf Initiative der Kreishandwerkerschaft 30 Meisterbetriebe zusammen die Arbeitsgemeinschaft Top-Ausbildungsbetriebe (TOPAS). Das Ziel: Jugendlichen durch Zusatzangebote eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung anzubieten und sie auf neue, sich veränderte Marktbedingungen vorzubereiten.

Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel sagte am Donnerstag in einer Feier zum zehnjährigen Bestehen des Projektes in der Bad Wildunger Wandelhalle, das Handwerk in Waldeck-Frankenberg sei verantwortlich für rund 1000 Auszubildende im dualen System. Weil diese Zahl leider abnehme setzt TOPAS an, um die Qualität der Ausbildung im Handwerk zu verbessern und die Attraktivität für Schulabgänger zu steigern.

Das Spektrum reicht ausbildungsübergreifend von ein bis zwei Weiterbildungsveranstaltungen im Monat bis zu Auslandsaufenthalten. Ein Exportschlager Vier Jahre lang wurde das Projekt durch das Wirtschaftsministerium und die EU gefördert. In dieser Zeit nahmen 1069 Auszubildende an 56 TOPAS-Veranstaltungen teil. Inzwischen steht es auf eigenen Füßen und wird durch Mitgliedsbeiträge und Finanzierung der Seminare durch die Mitgliedsbetriebe getragen. Zudem ist das Projekt laut Göbel zu einem Exportschlager geworden. (sch) Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 17. September.

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