Unternehmenschef zieht nach halben Jahr positives Fazit über Standort Lieschensruh

Trigema-Gruppe „sehr zufrieden“

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Wolfgang Grupp, Chef von Trigema, zeigt sich auf Nachfrage nach einem halben Jahr „sehr zufrieden mit der Entwicklung des Edertaler Geschäftes“

Edertal-Mehlen - Vor einem halben Jahr eröffnete Trigema sein 45. „Testgeschäft“ - so der offizielle Titel. Standort ist Mehlen-Lieschensruh.

Der überlebensgroße Schimpanse, das Maskottchen und Markenzeichen des deutschen Textilherstellers, ist längst vom Dach des Neubaus verschwunden. Im Monat Januar geht es in der Branche traditionell ruhiger zu. Trigema-Chef Wolfgang Grupp aber ist mit der Entwicklung des neuen Geschäfts am Mehlener Kreisel „sehr zufrieden“, wie er auf Anfrage der WLZ-FZ bilanziert.

Der Umsatz sei im Vergleich zum alten Standort an der Wildunger Brunnenallee gestiegen, fügt er hinzu. Dabei habe er die ersten Wochen direkt nach der Eröffnung nicht eingerechnet, „denn allein aus Neugierde ist der Andrang in der ersten Zeit erfahrungsgemäß groß“.

Dem Wechsel von der Badestadt nach Edertal war ein langes Tauziehen vorangegangen. Grupp wollte zunächst an die Itzelstraße, was ihm die Stadtverordnetenversammlung verweigerte unter Hinweis auf die „Wildunger Liste“ innenstadtrelevanter Sortimente, die am östlichen Stadtende nicht angeboten werden dürfen. Ebenso lehnte sie den Ortseingang Altwildungen ab, sodass Trigema sich schließlich für Mehlen-Lieschensruh entschied.

Grupp erläutert, welche Stoßrichtung das Unternehmen mit Geschäften wie dem Edertaler verfolgt, gelegen in Ferienzielen. „Wir verkaufen dort unsere Waren ja zum selben Preis wie der Einzelhandel, nicht etwa darunter.“ Es gehe darum, gerade in Urlaubsgebieten als Marke Trigema präsent zu sein und sich auf diese Weise in der Erinnerung der Kunden zu halten. Nachvollziehbar: Wer in Urlaubsstimmung einkauft, greift später auch im Alltag mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Produkt derselben Marke.(su)

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