Zehn Jahre nach der Landesgartenschau präsentiert sich Installation in verwahrlostem Zustand

Umstrittene Tunnelkunst in Bad Wildungen

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Rostige Wasserleitungen in einem Tunnel: Das Kunstprojekt abseits des Hauptwegs im Landesgartenschaugelände erschließt sich nur wenigen Kunstkennern.

Bad Wildungen. Nichts als rostige Rohre in einem vergitterten Gewölbe – Passanten, die das abseits gelegene Installations-Projekt im Landesgartenschaugelände entdecken, halten staunend nach dem auf einer Info-Tafel beschriebenen Kunstprojekt an feuchten Wänden Ausschau. Auf den ersten Blick hat es den Anschein als hätten nur Installateure nur das Licht angelassen.

Die Grünen brachten die umstrittene „Tunnelkunst“, die zum hessischen Gartenfestival vor zehn Jahren im kleinen Tunnel am Riesendamm Einzug hielt, am Montagabend ins Stadtparlament ein. Peter Führer stellte fest: „Durch die Zeit und die Feuchtigkeit rostet die Installation vor dich hin und ist für kunstinteressierte Menschen eher eine Zumutung als eine Erbauung.“ Er regte an, in den Parlamentsausschüssen über die Zukunft des Kunstwerks zu beraten. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 8. September.

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