Bad Wildungen: GSG-Kurs für Auftritte qualifiziert

Unter den zehn besten Schultheatergruppen in Hessen

Acht Gymnasiastinnen des Kurses „Darstellendes Spiel“ am Gustav-Stresemann-Gymnasium qualifizierten sich für das Hessische Schultheatertreffen.(Foto: pr)

Bad Wildungen - Acht Gymnasiastinnen des Kurses „Darstellendes Spiel“ von Matthias Pflüger qualifizierten sich mit ihrer Produktion „Blut am Hals der Katze“ für das Hessische Schultheatertreffen (HSTT) in Schlitz und die Schultheatertage des Staatstheaters Kassel. Die Wildungerinnen gehören damit zu den zehn besten Schultheatergruppen Hessens.

Es waren an beiden Spielorten für alle Beteiligten sehr intensive und schöne Tage, an denen vielfältige Eindrücke und Erfahrungen gesammelt wurden.

Beim Betrachten vieler Theaterstücke sowie bei gemeinsamen Workshops und Reflexionsrunden mit anderen Schultheatergruppen wurden neue Kontakte geknüpft, die Laiendarsteller ließen sich von anderen Gruppen inspirieren, übten Kritik und steckten auch selbst Kritik ein. Kurzum: Der Horizont wurde erweitert.

Die Kommentare der Darsteller beim Hessischen Schultheatertreffen spiegelten Begeisterung wider.

„Zum Staunen gebracht“

Antonia Bitter: „Es war interessant, wie aus unterschiedlichen Ideen viele fesselnde Stücke und Inszenierungen entstanden sind.“ Jana Höhle: „Das waren spannende Tage mit Aufführungen unterschiedlichster Art, die zum Nachdenken angeregt oder eine Moral vermittelt haben, die den Stücken teilweise schon auf den ersten Blick entnommen werden konnten.“ Dilara Kip umreißt das Erlebte kurz und knapp: „Neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen sammeln und Spaß haben: HSTT.“ Auch Lena Ilian blickt zufrieden zurück: „Es hat Spaß gemacht, mit verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten und neue Ideen zu sammeln.“

Beeindruckt zeigt sich Ramona Pilgram: „Ohne Gehör, aber mit jeder Menge Spaß auf der Bühne haben sie mich in Kassel zum Staunen gebracht.“ Der Austausch in den Workshops und außerhalb des Bühnenraums regte an, über die verschiedenen Theateransätze zu reflektieren.

„Die beiden Festivals haben mir in einer tollen Atmosphäre andere Arten, ein Theaterstück zu inszenieren und zu interpretieren, nähergebracht“, findet Marie Rest.

Jacqueline Patzer setzt sich kritisch mit den Schultheatertagen auseinander: „Schade fand ich, dass die Produktionsweisen der meisten Inszenierungen ähnlich waren (klassisch mit postdramatischen Elementen) - ich hätte eine größere Vielfalt präferiert, was die Qualität der Inszenierungen jedoch nicht minimiert.“

Für die Technik zeichnete Sabrina Bock verantwortlich. Spielleiter Matthias Pflüger lobt das große Engagement der jungen Gymnasiastinnen und deren „unglaublich hohe Präsenz auf der Bühne“. (r)

Ein Video-Zusammenschnitt der GSG-Aufführung beim Hessischen Schultheatertreffen steht im Internet unter: https://www.youtube.com/watch?v=E4lQc3EjIJg

Kommentare