Bad Wildungen

Vereint auf Jagd nach Arbeitsplätzen

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- Bad Wildungen/Edertal/Fritzlar (su). Es ist der Versuch, durch Schauen und Handeln über den Tellerrand hinweg mehr Nahrhaftes auf die Teller aller Beteiligten zu bekommen. Die Bürgermeister von Fritzlar, Edertal und Bad Wildungen gaben gestern offiziell den Startschuss für die Vermarktung des „interkommunalen Industriegebietes“ in Fritzlar.

Als „Wirtschaftsregion Mittleres Edertal“ treten die drei Kommunen gemeinsam an, um auf dem 25 Hektar großen Gelände nahe der Auffahrt zur A 49 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Gemeinsam und gedrittelt tragen sie die Kosten und teilen sich später die erhofften Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Alle drei Parlamente haben einstimmig vor längerer Zeit ihre Zustimmung zu dem Projekt gegeben.

Ein Arbeitskreis wurde als Beirat für die Vermarktung des Gebietes gegründet. In dem Gremium sitzen auch Vertreter der Wildunger und Edertaler Parlamente. Die Entscheidung über den Verkauf von Flächen im Einzelfall trifft jedoch später die Fritzlarer Stadtverordnetenversammlung.

Das Exposé, mit dem die Wirtschaftsförderer ab sofort im Internet oder auf Messen um Unternehmen werben, setzt diese Schwerpunkte: l die Lage inmitten von Deutschland, nahe einer Autobahn, für deren Weiterbau bis Schwalmstadt Mitte März der Spatenstich erfolgt, l die wachsende Zahl von Ausbildungsstätten wie der Holzfachschule oder dem Fachhochschulangebot „Studium plus“, l die Kombination aus Natur und Kultur als reizvollem Wohn- und Arbeitsumfeld, l die Nähe zu großen, marktbestimmenden oder -führenden Unternehmen wie VW, Braun Melsungen, Viessmann oder SMA und nicht zuletzt l die Vorteile des Industriegebietes selbst: 250 000 Quadratmeter ebene Fläche (40 Fußballfelder), sofort bereit zur Erschließung und Bebauung nach den Wünschen des Interessenten.

Einzige Bedingung: Das Vorhaben muss mindestens die Fläche von einem Hektar, also 10 000 Quadratmeter, umfassen. Nach oben hin gilt allein die Grenze des gesamten Gebietes.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 5. März.

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