Bad Wildungen: Hunderte „Baumfäller“ nutzten die Angebote von Hessen-Forst

Weihnachtsbäume frisch aus dem Wald

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- Bad Wildungen (jm). Einen Weihnachtsbaum frisch aus dem Wald holen, dies ist nach wie vor ein gern genutztes Angebot von Hessen-Forst.

Am Samstag machten sich Hunderte Weihnachtsbaumfäller, ausgerüstet 
zumeist mit Sägen aller Größenordnungen, auf den Weg zum Dülfershof bei Hundsdorf oder zu einem Waldstück an 
der Wenzigeröder Straße. Die Förster Markus Sarrazin und Josef Göllner organisierten die Aktion an der Straße nach Wenzigerode und versicherten ihrer Kundschaft: „Alles biologisch, keine Chemie.“

In einer speziellen Kultur standen Nadelbäume in verschiedener Größe bereit – von zwei bis vier Meter. Pro Meter waren acht Euro fällig. Viele Baumsäger waren Stammkunden. Zum Beispiel Uschi und Horst Müller aus Bad Wildungen – seit sie 1973 hierher gezogen sind, beschaffen sie sich auf diese 
Weise ihren Weihnachtsbaum. Ohne Weihnachtsbaum 
wäre das Fest halb so schön, dies ist immer noch Mehrheitsmeinung.

Bundesministerin 
Ilse Aigner (Ernährung, Land-
wirtschaft, Verbraucherschutz): „Der Weihnachtsbaum ist ein Stück Waldkulturerbe.“ Ein Blick in die Historie: Das erste geschmückte Exemplar in Deutschland findet sich nachweislich 1570 in Bremen in 
einem Zunfthaus des Handwerks.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Dienstag, 20. Dezember.

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