Einsatz beim russischen Militär auf der Kruzenshtern weckte Interesse am Modellbau

Werft im Hobbykeller: Wildunger baut Schiffsmodelle 

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Das russische Segelschiff Kruzenshtern, auf dem Peter Wendler 1970 als Soldat eingesetzt war, steht als Miniaturausgabe in seinem Wohnzimmer.

Bad Wildungen. In seinem Wohnzimmer geht Peter Wendler auf große Fahrt – in Gedanken an frühere Zeiten auf hoher See. Der Übersiedler aus Kasachstan hat bedeutende Segelschiffe im Miniaturformat nachgebaut.

Flaggschiff ist die Kruzenshtern, es steht auf dem Trockendeck in Wendlers Wohnung in der Memelstraße. Rund 1,50 Meter lang ist der Nachbau des echten russischen Segelschulschiffs. „Ich war 1970 als Soldat an Bord“, schwelgt der 66-Jährige in Erinnerungen an seine zweijährige Dienstzeit.

Inzwischen lebt Wendler seit 2005 in Bad Wildungen und hat in seiner neuen Heimat über 20 Schiffsmodelle konstruiert. Sie landeten nach dem Stapellauf in seiner "Werft" im Keller als Geschenke bei den Mitgliedern seiner großen Familie und bei Freunden.

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