Holzfachschule: Steigende Zahlen am Kompetenzzentrum

Wieder auf Erfolgskurs

Bad Wildungen - Bei den ersten Bad Wildunger Infotagen der Holzfachschule wurde die Einrichtung mit ihren Dozenten einer breiten Branchen-Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Besucher erwartete ein anspruchsvolles Programm. So wurden neun Workshops zu aktuellen Themen nicht nur aus dem Tischler- oder Sägehandwerk angeboten, sondern auch handwerksübergreifende Themen wie die Verbesserung von Ausbildungsbedingungen oder Arbeitssicherheit behandelt. Bei einem Blick in die modern ausgestatteten „Lebendigen Werkstätten“ der Tischler, Sägewerker, Modellbauer und Bestatter konnten sich die Besucher über das vielfältige und innovative Aus- und Weiterbildungsangebot der Holzfachschule Bad Wildungen informieren und sich mit den Dozenten austauschen. Neben einer breiten Produkt- und Dienstleistungspräsentation gab es auch ein attraktives Rahmenprogramm mit einem Motorsägen-Künstler und einer Porträt-Schnellzeichnerin. Hermann Hubing, Geschäftsführer und Schulleiter, freute sich über das rege Interesse der Besucher. Viele Gäste aus Politik und Wirtschaft, aber auch zahlreiche Vertreter der Branche waren gekommen. Zwei Jahre nach der Übernahme der damals insolventen Holzfachschule durch den Fachverband „Leben Raum Gestaltung Hessen“ verschafften sie sich einen Eindruck von der Bildungsstätte. Hubing betonte, dass die Holzfachschule wieder auf Erfolgskurs sei und die Anmeldungen und Teilnehmerzahlen im ersten Halbjahr 2014 kontinuierlich gestiegen seien. „Wir haben uns auf unsere Kernaufgaben der Aus-, Fort- und Weiterbildung konzentriert, Vertrauen zurückgewonnen und sind kompetenter Ansprechpartner für Tischler, Sägewerker, Holzhändler, Verpacker, Modell- und Formenbauer sowie für Bestatter.“ Die Schule werde sich weiterhin nachfrageorientiert und vielseitig aufstellen, um als Kompetenzzentrum für die Holzwirtschaft attraktiv zu bleiben, so Hubing. Für das kommende Jahr sei nicht nur der Neubau von älteren Teilen des Internats geplant, damit allen Schülern modernere Wohnräume angeboten werden könnten, sondern auch der Bau eines „Lehr-Friedhofes“ für die Weiterbildung der Bestatter.Die Holzfachschule will künftig alle zwei Jahre zu Bad Wildunger Infotagen einladen.(r)

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