Hemfurth

Wildpark Edersee feiert 40. Geburtstag

- Edertal-Hemfurth. Der junge Rentierbulle Jompa war der Star beim Geburtstagsfest zum 40-jährigen Bestehen des Wildtierparks Edersee.

Einen Hauch von Lappland-Abenteuer versprühte ein nordisches Zeltlager. Uwe Kunze präsentierte einen jungen Rentierbullen und erzählte Anekdoten vom Leben in Lappland. Nordschweden ist die zweite Heimat des 58-Jährigen aus Vellmar, der die kleine Rentierherde im Tierpark Sababurg betreut.Mutige Mädchen und Jungen nahmenbeim Fest in der Greifvogelwarte einen Wüstenbussard auf den Arm oder fütterten mit Tüten voller tierischer Leckerbissen zahmes Damwild und Wildschweine. Unter dem Motto „Tierisch wild im Park“ galt es, 15 Wildarten auf dem 80 Hektar großen Gelände zu entdecken – vom Muffel- und Rehwild über Wisente, Wildpferde, Wildkatzen bis hin zu Gänsegeier, Wanderfalke und Uhu. Bei einer Rallye gab es Preise zu gewinnen. Staunend wurde die Fütterung des Wolfsrudels, der Luchse und der flinken Fischotter verfolgt. Musik von Alphorn- und Parforcehornbläsern und einem Kinderliedermacher sowie Ausstellungen und ein Fotowettbewerb rundeten die Party zum 40. Geburtstag des Wildtierparks ab. Kulinarische (Wild)Delikatessen waren am Imbissstand begehrt. Staatssekretär Mark Weinmeister aus dem hessischen Agrarministerium nannte den Wildtierpark als einen „Bildungsort der besonderen Art“, der Kindern die Natur und Tierwelt näherbringe. Der Wildtierpark Edersee sei daher wesentlicher Bestandteil in der Bildungsarbeit des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Nationalpark-Leiter Manfred Bauer versprach weitere Attraktionen: „In den nächsten Jahren wird sich noch einiges tun im Wildtierpark.“ Bauer freute sich vor allem über die überraschende Herbstsonne, denn nach der Wettervorhersage hatten die Veranstalter schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Bürgermeister Wolfgang Gottschalk erinnerte als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Wildparks an den Bau vor 40 Jahren und die stetige Erweiterung hin zu einem Tourismus-Magneten (höh). Mehr in der WLZ vom 27. September 2010

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