Bad Wildungen

Wildunger erleidet bei Zwischenfall in einer Werkhalle Verbrennungen

- Bad Wildungen (su). Der Tank eines Altautos ist am Dienstagnachmittag in der Halle eines Schrotthandels explodiert. Ein Mann erlitt Verbrennungen.

Der 47-Jährige wurde mit Verletzungen an Gesicht und Armen in die Stadtklinik eingeliefert. Die Verpuffung, bei der das Auto kurz nach halb vier Feuer fing, geschah in der direkten Nachbarschaft des Feuerwehrstützpunktes. „Ich bemerkte plötzlich eine schwarze Wolke, dann ging der Alarm schon ein“, berichtet stellvertretender Stadtbrandinspektor Frank Volke. Nach Angaben der betroffenen Firma wollte ein Mitarbeiter mit dem Schneidbrenner den Auspuff vom Wagen lösen, der sich auf der Hebebühne befand. Entweder geriet der Mann mit der Flamme an den Tank oder Funkenflug ließ das Restbenzin explodieren. Ein Bekannter, der daneben zuschaute, „stand plötzlich in der Stichflamme“, wie es ein Zeuge formulierte. Der Verletzte wurde wenige Minuten nach dem Vorfall bereits von den Sanitätern des Rettungswagens versorgt, während sich rund 20 Feuerwehrleute der Wildunger Feuerwehr unter Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer um das Feuer kümmerten. Unter Einsatz von Atemschutzgeräten, Rauchgebläse und Wärmebildkamera hatten sie die Lage schnell im Griff und verhüteten Schlimmeres. Die Brandschützer waren noch mittendrin, als gegen 16.30 Uhr der nächste Alarm eintraf. Nahe Wega am Gut Elim brannte ein Getreidefeld auf einer Fläche von etwa 5000 Quadratmetern. Die Wehren Wega und Mandern löschten mit Unterstützung von Wildunger Kameraden den Herd schnell. Anders als auf so vielen Äckern gestern, waren auf diesem Feld keine Mähdrescher, Schlepper oder andere Maschinen am Werk. Die Fläche liegt in der Gegend, in der in den vergangenen Wochen einige Brände gelegt worden waren. Als hätte all das nicht gereicht, gab es in Reinhardshausen innerhalb desselben Zeitraums von gut einer Stunde auch noch Alarm wegen eines brennenden Mülleimers.

Kommentare