Tolles Programm, tolle Stimmung, aber zu wenig Leute

Wildunger Jazzfestival hätte ein größeres Echo verdient

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Garanten für gute Stimmung: die N´Awlins Brass Band

Bad Wildungen. Das Wetter ideal, ein neuer, reizvoller und sofort gut angenommener Akzent, die gewohnte hohe Qualität der Musikerinnen und Musiker, die Mischung verschiedener Jazz-Genres mit anderen Stilrichtungen, der Mix aus Vollprofis von außerhalb und aus der Region, die überdies viele versierte Talente zum Festival schickte: Die Stimmung beim Publikum auf dem 20. Wildunger Jazzfestival war glänzend, doch das Programm hätte eine viel größere Resonanz verdient gehabt am Samstag als dem gestärkten Kerntag.

Die Idee von Stadtmarketing-Chefin Ute Kühlewind, vor allen Bühnen neben den üblichen Bänken und Stühlen alte Wohnzimmer-Polstermöbel aufzustellen, verpasste dem Festival einen neuen Farbtupfer, der die Atmosphäre bereicherte. Dass die Musik und besonders der Swing nicht nur die ältere Generation begeistert, bewiesen erneut die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule Mundhenke, die in größerer Zahl als je zuvor ihre Schrittfolgen bis in den späten Abend hinein zum Vergnügen des übrigen Publikums vor den Bühnen zeigten. Bei so einem Wetter hat der Marktplatz aber gerade zum Hauptact „Straight Bourbon“ schon ganz anderen Menschenmengen aufgenommen, als am Samstag der Fall.

Mehr in der Ausgabe vom 06.06.2016

Wildunger Jazzfestival 2016

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