Wetterpech beim Viehmarkt

Tierschau beim Wildunger Viehmarkt trotzt Dauerregen

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Bei der Siegerehrung der Viehmarkt-Tierschau stand diesmal die Jugend im Mittelpunkt; im Bild Preisverleihung beim Jungrindervorführwettbewerb.

Bad Wildungen. Wetterpech bei der Tierschau am Wildunger Viehmarkt: Im Dauerregen präsentierten Züchter Rindvieh, Ziegen und Schafe verschiedener Rassen. Reiter und Kutschfahrer des Wellener Talhofs zeigten ihre bunten Schaunummern leider nur  vor einer spärlichen Zuschauerkulisse.

Im Trockenen waren allein die Geflügelzüchter, die ihre Rassetiere in der Reithalle ausstellten.

Bürgermeister Volker Zimmermann nahm es bei der Siegerehrung mit Humor. "Ich gratuliere allen  Züchtern, die bei Traumwetter ausgeharrt haben." Die Preisverleihung fiel angesichts der abgesagten Pferde- und Fohlenschau kurz aus. Pokale nahmen die erfolgreichen Teilnehmer des Jungrindervorführwettbewerbs und des Kälberaufzuchtwettbewerbs unter Applaus entgegen.

Wetterpech bei Tierschau zum Wildunger Viehmarkt

Akteure des Wellener Talhofs bereicherten die Schau mit bunten Darbietungen. Feuerwehr-Quadrille, Hessen-Team und ein  Pas de deux lockerten den Schautag auf. "Ein Viehmarkt ganz ohne Pferde - das wäre ein Supergau gewesen", sagte Wertungsrichter Klaus Biedenkopf.

Talhof-Chef Heinrich Biederbeck chauffierte zum Abschluss mit einem Kaltblutgespann die Ehrengäste in einer Kutsche. Gut beschirmt saß darin auch Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke.  Mehr lesen Sie in der gedruckten Montag-Ausgabe der WLZ.

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