Freienhagen

„Wir brauchen hier eine Drückampel“

+

- Waldeck-Freienhagen (su). Junge Eltern in Freienhagen haben Grund zur Vorsicht. Trotz Zebrastreifens ist es zu gefährlich, ihre grundschulpflichtigen Töchter und Söhne morgens und mittags allein die Bundesstraße 251 überqueren zu lassen.

„Kaum ein Auto stoppt, wenn die Kinder am Überweg stehen und warten“, beschreibt Mutter Christina Hohmann als alltägliche Erfahrung. Da mögen die Kinder, wie sie es in der Schule und zuvor im Kindergarten gelernt haben, ruhig winken – es nutzt wenig.

Erwachsenen ergeht es kaum besser. „Jeden Morgen stehen wir da. Bevor mal einer hält, fahren drei, vier Autos einfach durch. Die Fahrer ziehen bei Blickkontakt die Schultern hoch“, berichtet Christina Hohmann. Vier Schulkinder und ein Kindergartenkind aus der Nachbarschaft sammelt sie allmorgendlich ein und bringt sie sicher auf die andere Straßenseite.

Die festen Radaranlagen, die seit einigen Monaten Richtung Sachsenhausen stehen, haben in diesem Punkt keine Entlastung gebracht. „Im Gegenteil“, meint Christina Hohmann beobachtet zu haben. Mancher Autofahrer suche den Fahrbahnrand nach den Starenkästen ab und übersehe dabei glatt den Zebrastreifen.

Für die Eltern, für Kindergartenerzieherinnen und Lehrer der Grundschule liegt der Fall klar: Der Zebrastreifen müsste dringend durch eine Drückampel ersetzt werden.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 02. April.

Kommentare