Abschluss der Reihe "Fünf auf einen Streich" in der Grimm-Heimat Nordhessen

Zauberhaftes Märchenfestival an der Wildunger Wandelhalle

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Der Zaubertöpfer und seine kleine Helferin fertigen eine Schüssel.

Bad Wildungen. Bei Märchenfans aller Generationen und speziell bei Familien hat sich das regionale Festival „Fünf auf einen Streich“ einen festen Platz im Terminkalender erobert. Wie in den Vorjahren zog es zum Abschluss viele Gäste am Sonntag an die Wandelhalle, bei Kaiserwetter, über das sich nicht nur Aschenputtels Prinz mitsamt goldenem Schuh in der Hand freute.

Jedes Jahr gibt es Neues zu erleben. Eine große Faszination übte Thomas Benirschke mit seiner „Zaubertöpferscheibe“ auf Kinder und ihre Eltern aus. „Das ist unser Erddreck, frisch importiert aus Indien“, erklärte er Mia, die auf einem Zettel den kleinen Entwurf einer Schüssel aufgemalt hatte, die sie nun mit Hilfe des Töpfers herbeizaubern wollte. Dem Papa fiel die Aufgabe zu, über eine Kurbel und Seile die Scheibe anzutreiben, mal langsamer, mal schneller, wie es der Kunsthandwerker ihm zurief. Unter den Fingern von Mia, geführt von den größeren, erfahrenen des Töpfers, wuchs wie von Zauberhand die Schüssel aus dem plumpen Klumpen Erde hervor und wurde schließlich durch Farbe und mit Hilfe eines Pinsels wunderbar verziert.

Märchenfestival an der Wildunger Wandelhalle

Mehr in der WLZ vom 23.05.2016

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