Forderung nach Tempo 30

Anwohner klagen über zu schnelles Fahren auf der Flechtdorfer Straße „Am Rotbusch“

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Anwohner des Flechtdorfer „Rotbuschs“ fordern, dass ihre enge Straße am Hang als Tempo-30-Zone ausgewiesen wird. Es werde dort viel zu schnell gefahren, bemängeln sie. Und die Baustelle im Dorf verschärfe die Lage noch: Der Verkehr habe zugenommen.

Diemelsee-Flechtdorf. Viele Anwohner „Am Rotbusch“ sind sauer: Auf ihrer engen Straße am Hang werde viel zu schnell gefahren, bemängeln sie. Von der Gemeinde fordern sie, an der Zufahrt von der Aartalstraße ein Tempo-30-Schild aufzustellen.

22 Anwohner stünden hinter diesem Wunsch, erklärt Sven Bloch und zeigt die Unterschriftenlisten. Mitgemacht hätten fast alle. Sie bangten um ihre Sicherheit.

Seit in der Aartalstraße die Bauarbeiten liefen, habe sich die Lage nochmals verschärft: Manche nutzten die Straße als dorfinterne Umleitung, der Verkehr habe deutlich zugenommen, berichtet Bloch.

Was die Anwohner nicht verstehen: Wer den „Rotbusch“ von der Mühlhäuser Straße aus befährt, stößt noch vor dem ersten Haus auf ein Tempo-30-Schild. Sie fragen sich, warum nicht einfach ein zweites Schild an der Zufahrt der Aartalstraße aufgestellt werde.

Die Gemeinde sei nach der Anfrage tätig geworden, betont der Leiter des Ordnungsamts, Rainer Fischer. Sie habe zunächst eine Stellungnahme des Flechtdorfer Ortsbeirats eingeholt – der nichts gegen das zweite Schild habe.

Als nächstes sei der Verkehrsdienst der Polizei eingeschaltet worden. Die Beamten seien noch dabei, die Geschwindigkeit und das Verkehrsaufkommen zu messen.

Sobald die Polizei ihre Stellungnahme abgegeben habe, werde die Gemeinde entscheiden, versichert Fischer.

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