Diemelseer Gemeindevertreter beschließen das „Integrierte kommunale Entwicklungskonzept“

„Breiter Konsens der Gemeinde“

Diemelsee-Adorf. Die Dorfentwicklung in der Großgemeinde hat ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Gemeindevertreter haben das „Integrierte kommunale Entwicklungskonzept“, kurz IKEK, beschlossen.

Es bildet den Leitfaden, mit dem Diemelsee fit gemacht werden soll für die Herausforderungen der Zukunft. Das Konzept schreibt die Ziele und Vorhaben fest. Kamen bei der Dorferneuerung nur einzelne Ortsteile in den Genuss einer Landesförderung, erstreckt sich die Dorfentwicklung heute auf die gesamte Gemeinde. Das Land stellt für die öffentlichen Vorhaben der Diemelseer insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, noch neun Jahre bleibt Zeit für die Umsetzung.

Das Lichtenfelser Büro Bioline hat es zusammengestellt, die Gemeindevertreter nahmen es am Freitag einstimmig an. „Es ist ein gutes Werk geworden“, urteilte der Chef Bernd Wecker.

Aus der Analyse von Stärken und Schwächen in allen Dörfern wurde der „Handlungsbedarf“ abgeleitet. Felder sind der Bevölkerungswandel, die soziale Infrastruktur, eine bessere Versorgung, der Erhalt lebendiger Dorfgemeinschaften, ehrenamtlicher Leistungen sowie der Freizeit- und Kulturangebote oder die Gestaltung attraktiverer Dorfbilder. Daraus wurde eine „Strategie“ entwickelt.

Lesen Sie mehr in der Print-Ausgabe der WLZ.

Kommentare