Diemelseer Gemeindevorstand besichtigt die neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Vasbeck

+
Die Diemelseer Kommunalpolitiker in der Küche des Vasbecker Landgasthofes „Westfalenblick“. Dort bereiten die Flüchtlinge ihr Essen zu. Die Heimbetreiber Jamsched Amirzada (Mitte) und sein Sohn David (rechts) gaben Erläuterungen und beantworteten Fragen.

Diemelsee-Vasbeck. In den Landgasthof „Westfalenblick“ ist nach Jahren des Leerstandes wieder Leben eingekehrt – seit dem 10. August ist dort eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet.

Am Montag Abend schaute sich der Gemeindevorstand in den Räumen um. Auch Parlamentschefin Hannelore Behle, die CDU-Fraktionschefin Dr. Beate Schultze und Mitglieder des Vasbecker Ortsbeirats nahmen an der Besichtigung teil. Eingeladen hatten sie die Betreiber und Heimleiter, der Korbacher Kaufmann Jamsched Amirzada und sein Sohn David.

Derzeit leben 48 Flüchtlinge aus Irak, Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia und dem Iran in der Vasbecker Gemeinschaftsunterkunft. Zu 80 Prozent sind es Familien. Unter den Bewohnern sind 15 bis 20 Kinder. Sie besuchen den Vasbecker Kindergarten oder die Adorfer Mittelpunktschule.

Am Dienstag, 20. September, gibt es um 19 Uhr einen Begegnungsabend für Vasbecker  und die Flüchtlinge in der Walmehalle.

Bürgermeister Volker Becker fragte die Betreiber nach Wünschen an die Gemeinde. „Ich wünsche mir, dass die Leute Verständnis haben für die Flüchtlinge und dass sie empfangen werden, dann wird ihr Leben hier leichter“, antwortete Jamsched Amirzada. „In meinen Augen sind diese Menschen alle Opfer von Kriegen oder Diktatoren. Wir sind verpflichtet, ihnen zu helfen.“

Mehr in der gedruckten Ausgabe der WLZ

Kommentare