Gemeindevertreter stimmen Konzept zur Neugestaltung der Uferzone am Diemelsee zu

„Flair der 70er“ beseitigen

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Am Diemelsee will die Gemeinde in den nächsten Jahren rund 3,77 Millionen Euro in die touristische Infrastruktur investieren. Ein Schwerpunkt dabei wird Heringhausen.

Diemelsee. Rund 3,8 Millionen Euro will die Gemeinde in den nächsten fünf Jahren am Diemelsee investieren, um die touristischen Angebote für Feriengäste und Einheimische deutlich zu verbessern.

 Die Gemeindevertreter billigten am Donnerstag bei einer Sondersitzung das Konzept, das ihnen die Planergruppe Oberhausen vorgestellt hat. Der Gemeindevorstand kann somit Fördergelder beantragen. Das „Flair der 1970er Jahre“ herrsche derzeit noch am Diemelsee, urteilte Bürgermeister Volker Becker. „Das müssen wir verändern.“

Nach den Planungen sollen die drei Strandbäder, verschiedene Punkte in Heringhausen und das Wegenetz rund um den See ausgebaut werden. Fördergelder sind aus dem nordrhein-westfälischen Programm „Regionale 2013“ und vom Land Hessen zu erwarten.

Bis Ende 2020 hat die Gemeinde Zeit, um die Projekte umzusetzen.

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