Technischer Defekt löst Feuer aus

Gewächshaus in Flechtdorf abgebrannt

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Großeinsatz im Biogarten: Mehr als 40 Feuerwehrleute rückten aus, um einen Brand im Gewächshaus zu löschen.

Diemelsee-Flechtdorf. Aus noch unbekannten Gründen brach am Montagmorgen in einem Gewächshaus in Flechtdorf ein Feuer aus. 43 Einsatzkräfte rückten aus und verhinderten Schlimmeres. Verletzt wurde niemand.

Ein technischer Defekt löste vermutlich gestern Morgen einen Großbrand in Flechtdorf aus. Ein 40 mal 80 Meter großes Gewächshaus wurde ein Raub der Flammen. 43 Einsatzkräfte rückten aus und verhinderten Schlimmeres. Verletzt wurde aber niemand. Um 7.15 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren in Adorf, Flechtdorf und Korbach: Ein Gewächshaus des Biogartens in Flechtdorf stand in Flammen. 43 Feuerwehrmänner und -frauen rückten aus.

 „Wir wollten vor allem ein Übergreifen der Flammen auf andere Teile des Areals wie die Büroräume verhindern“, erklärte Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer. Die Feuerwehrleute aus Korbach rückten mit einer Drehleiter an, um unter Atemschutz den Brand von oben bekämpfen zu können, während die Einsatzkräfte aus Flechtdorf und Adorf mit einem schnellen Löschangriff dem Brandherd seitlich entgegentraten. Die Koordination der Trupps wurde vom stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Torsten Behle geleitet. Die Flechtdorfer Brandschützer rückten den Glutnestern zu Leibe. Indes stand ein Reservetrupp zum Einsatz bereit. Im Pendelverkehr bedienten Tanklöschfahrzeuge von Flechtdorf aus den Wasserbedarf am Brandort, da ein Hydrant nicht zur Verfügung stand. Bis etwa 10 Uhr waren die Feuerwehrleute im Einsatz. Ebenfalls am Einsatzort war ein Rettungsteam der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf. Da sich zur Zeit des Feuers aber keine Mitarbeiter in dem Gewächshaus aufhielten, wurde niemand verletzt. 

 Noch am Vormittag begannen die Ermittlungen der Kriminalpolizei. „Wir gehen im Moment von einem technischen Defekt aus“, erklärte die Polizei am Nachmittag. Sicherheit würden aber erst die weiteren Ermittlungen geben. Den Schaden bezifferte sie auf rund 400 000 Euro. Denn nicht nur die Pflanzen im Gewächshaus waren nicht mehr zu retten, sondern auch die aufwändige Technik. Heizung, Lüftung und Bewässerungsanlagen, die für die Pflanzen installiert worden waren, wurden komplett zerstört. (resa/www.112-magazin.de)

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