Interessengemeinschaft Oberweser tagt in Heringhausen – Tourismus braucht volle Talsperren

„Weser-Schiffe nützen den Seen“

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Bei niedrigem Wasserstand ist die Staumauer des Diemelsees von der Wasserseite gut zu sehen: Für den Tourismus ist eine voller See existenziell. Das Wasser wird aber auch an der Oberweser für die Schifffahrt gebraucht.

Heringhausen. Eigentlich klingt es wie die Quadratur des Kreises: Der Tourismus an Diemelsee und Edersee lebt von vollen Talsperren, die Frachtschiffe auf der Oberweser brauchen das Wasser, um nicht auf Grund zu laufen. Doch tatsächlich profitieren auch die beiden Seen von der Schifffahrt. Davon jedenfalls ist die Interessengemeinschaft Oberweser überzeugt.

Der Verein wünscht sich eine Renaissance der Frachtschifffahrt, hat aber auch die Interessen der Anrainer des Edersees und des Diemelsees mit in die Satzung aufgenommen. „Wir müssen die Oberweser als Schifffahrtsstraße erhalten“, postulierte Schatzmeister Harald Plünnecke am Freitag bei der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft in Heringhausen. Nur so sei der Bund weiter für die Unterhaltung zuständig.

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