"Weiberumzug", Gerichtsverhandlungen und Heringsbegräbnis zum Finale

„Interne Nachfeier“ der Flechtdorfer Schützen beendet das große Fest

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Beim Festzug der Flechtdorfer „Weiberkompanie“ am Dienstag Nachmittag: Die beiden Pionierinnen räumten eine Straßensperre beiseite, damit der Zug zum Feiern in die Aartalhalle kam. Mit der „internen Nachfeier“ endete das große Schützenfest.

Diemelsee-Flechtdorf. Bei der feucht-fröhlichen „internen Nachfeier“ zum Schützenfest hatten die Flechtdorfer Frauen am Dienstag Nachmittag ihren großen Auftritt: In einem Festzug durchs Dorf nahmen sie das militärische Treiben der Herrschaften ironisch aufs Korn. Außerdem wurden Missetäter bestraft.

Die „Weiber“ traten  am Dorfgemeinschaftshaus zu ihrem Juxumzug an. Ob Fahnenabordnung, Kleinodträger oder Gewehrgruppe – sie bildeten die Einteilung des Schützen-Bataillons ab. Sie zogen zur Aartalhalle.

Zu Beginn der „Nachfeier“ waren bei „Gerichtsverhandlungen“ in der Halle „Pleiten, Pech und Pannen“ abgeurteilt worden, die zwischen dem Burschenschaftsschießen am Pfingstsonntag und dem Montag Abend geschehen waren. Als Ankläger fungierte Kassierer Dennis Merhof, gestrenge Richter waren der neue König Dirk Göbel und sein Vorgänger Martin Tepel.

Nach dem Umzug bekamen die Kanoniere in der Halle ihre Bärte gestutzt. Und zu Mitternacht folgte das „Heringsbegräbnis“.

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