Leckerbissen in geschichtsträchtiger Umgebung

Kaffeepause im Kloster

Einkehr in der Kaffeestube: Sabine Tepel-Herrendorf, Carola Schultze, Birgit Scharf und Helmut Walter servierten Kaffee. Foto: Armin Hennig

Diemelsee-Flechtdorf. Das Café an der Klosterkirche Flechtdorf hat am Wochenende erstmals seine Pforten geöffnet. An Sonntagen mit Klosterführung bieten Birgit Scharf, Carola Schultze und Sabine Tepel zur Kaffeezeit Kuchen und andere Leckerbissen an.

Von April bis Oktober hat das Café von 14 bis etwa 18 Uhr an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet, sodass vor und nach der um 14.30 Uhr beginnenden Führung ausreichend Gelegenheit zur Stärkung und zum Genießen besteht. Die einzigartige Kombination aus Genuss und Ambiente lohne auch die derzeit durch Umleitungen und Umwege geprägte Anreise, so der Vorsitzende des Fördervereins, zumal die Strecken am Sonntag vergleichsweise frei seien. „Wir werden sicher keine Gäste Punkt Sechs verscheuchen“, verspricht Helmut Walter eine flexible Handhabung des Zapfenstreichs und stellt für die heißen Sommermonate die Nutzung des Innenhofs in Aussicht. Ein Gartencafé wäre die größte Stufe der Erweiterung. Im Innenraum ist bei größerem Gästezustrom die Expansion in den Vortragsraum möglich. In diesem referierte Karl Baus im Anschluss des ersten Nachmittagscafé über Glaubensleben und Frömmigkeit im Zeitalter der Romanik. Anhand von repräsentativen Bildern und Beispielen aus der Klosterkirche Flechtdorf stellte der Experte den Mentalitätswandel in der Religiosität des Hochmittelalters dar. (ahi)

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