Wege zur „sorgenden Gemeinde"

Prof. Thomas Zippert stellt bei Bürgerversammlung in Adorf die Sozialraumanalyse für Diemelsee vor

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Auf dem Podium der Bürgerversammlung in Adorf: Parlamentschefin Hannelore Behle, Bürgermeister Volker Becker, der Vorsteher des Waldeckschen Diakonissenhauses Sophienheim, Pfarrer Oswald Beuthert, und der Referent, Prof. Thomas Zippert aus Bethel.

Diemelsee-Adorf. Wie wollen die Diemelseer im Alter wohnen? Welche Hilfen benötigen sie? Wie weit reicht die Nachbarschaftshilfe? Um solche Fragen dreht sich die neue „Sozialraumanalyse zu Lebens- und Wohnsituationen und Unterstützungsbedürfnissen älterer Menschen in der Gemeinde“.

 Die Fachhochschule der Diakonie in Bethel hat sie unter der Anleitung von Prof. Thomas Zippert im Auftrag des Waldeckschen Diakonissenhauses Sophienheim in Bad Arolsen zusammengestellt. Die Ergebnisse wurden am Montag bei einer Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt. Mit Prof. Zippert und dem Vorsteher des Diakonissenhauses, Pfarrer Oswald Beuthert diskutierten mehr als 60 Besucher. Unter ihnen waren auch zahlreiche Kommunalpolitiker und Ortsvorsteher.

Das Waldecksche Diakonissenhaus will die Gemeinde auf Basis der Analyse zu einer Modellregion machen, die Hilfestellungen für Senioren vorbildhaft entwickeln soll. Einen entsprechenden Förderantrag will der Vorsteher Pfarrer Oswald Beuthert im Sommer beim Kuratorium deutsche Altenhilfe einreichen.

Weiteres Thema des Abends war auf Nachfragen aus dem Publikum ein Seniorenheim für Adorf.

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