Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergibt Bronzetafel an Förderverein

Zur Erinnerung an die Sanierung des Flechtdorfer Klosters

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Diemelsee-Flechtdorf. In diesen Tagen erhält der Vorsitzende des Fördervereins fürs Flechtdorfer Kloster, Helmut Walter, eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der Glücksspirale“ überreicht.

 Die Tafel erinnert auch nach den Sanierungsarbeiten an vorbildlichen Projekten an das Engagement der privaten Stiftung und der Lotterie. Fürs Kloster und besonders für die Arbeiten am Abtshaus hat die Stiftung zwischen 2010 und 2013 rund 110 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Der zweigeschossige, aufwendig gestaltete Westflügel mit hochmittelalterlicher Mauerwerksstruktur in großem Quadermauerwerk ist vollständig erhalten. Im Obergeschoss werden die einstigen Räume des Abtes vermutet, was aber umstritten ist. An den Westflügel wurde später im Süden ein fast quadratisches Gebäude angesetzt.

Seit 2009 wurde das ehemalige Abtshaus vom Förderverein instandgesetzt. Dabei wurde der Dachstuhl mit Seilen in Form gezogen und aufgerichtet. Danach wurde das Gebäude „statisch ertüchtigt“.

Da die Gesamtanlage aus Kirche und Wirtschaftsgebäuden in weiten Teilen fast original erhalten ist, kommt dem zwischen 1104 und 1114 nach Flechtdorf verlegten Kloster eine besondere kunsthistorische und baugeschichtliche Bedeutung zu. Es gehört zu den mehr als 170 Projekten, die die private Denkmalstiftung über Spenden und Gelder aus Lotterien bisher allein in Hessen gefördert hat. (r)

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