Jens Benke und seine Schlittenhunde sind in der Gemeinde Diemelsee unterwegs

Ruf der Wildnis

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Familie Benke startet von der Helmscheider Höhe mit Schlittenhunden in die Natur.

Diemelsee-Flechtdorf. Wenn er mal eine Auszeit braucht oder wenn Besucher in ihrem Urlaub nach einem außergewöhnlichen Programmpunkt suchen, dann spannt Jens Benke seine Hunde vor den Schlitten und fährt los. Ein Besuch.

Die Helmscheider Höhe ist verschneit. Der Nebel und die Sonne sorgen für ein Naturschauspiel. Langsam suchen sich die Räder einen Weg durch den Schnee, fahren durch das offene Tor, den Weg hinauf und dort steht plötzlich ein Wolf vor dem Auto. Stahlblaue, glänzende Augen. In aller Ruhe mustert er den unerwarteten Besuch. Abschalten und Luft holen Inuk ist eigentlich ein Schlittenhund. Das Leittier. Wenn Jens Benke den Schlitten vorbereitet, dann bekommt Inuk den Platz in der ersten Reihe. Und weil Inuk so besonnen ist, darf er auf dem Gelände seines Rudelführers inzwischen auch mal frei laufen. Währenddessen empfangen die neun Schlittenhunde hinter dem Zaun die Besucher mit lautem Bellen und Heulen. Kein „Sitz“. Kein „Platz“. Die Hunde dürfen heulen. „Das sind doch keine Showhunde“, sagt Jens Behnke. Die zehn Schlittenhunde tun hier auf den Helmscheider Höhen das, was ihnen im Blut liegt: Heulen und Laufen. Vor 15 Jahren bekam Jens Benke seinen ersten Schlittenhund. „Ich mochte Tiere schon immer, träumte seit meiner Kindheit von Kanada und Alaska“, sagt er. Seine Hunde erfüllen ihm einen Teil dieses Traums. „Und ich fühle mich mit ihnen verbunden“, sagt er. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 23. Januar.

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